Hemelns Ortsrat fordert Anbau an Sporthalle

AlfredUrhahn

Hemeln. Die Vereine haben Raumnot, nach der Schließung des Gasthauses Zur Krone Ende 2013 fehlt ein Saal zum Feiern. Ferner braucht der Sportverein Platz zum Lagern von Geräten.

Hemelns Vereine müssen sich noch gedulden, bis ein vom TSV „Jahn Hemeln“ beantragter Anbau eines Abstell-, Lager-- und Mehrzweckraums an die Walter-Kühne-Halle spruchreif wird. Ortsbürgermeister Alfred Urhahn teilte mit, bei der jüngsten Sitzung des Ortsrats hätten Bürgermeister Harald Wegener und Städtischer Rechtsdirektor Volker Ludwig mitgeteilt, dass ein vom Ortsrat beantragter Anbau an die Sporthalle im Haushalt 2015 nicht finanziert werden könne. Der Ortsrat sei mit den Vertretern der Stadt so verblieben, dass zumindest ein erster Ansatz für Planungskosten im Haushalt aufgenommen wird.

Urhahn: „Wir hoffen, dass das Gesamtprojekt dann in der mittelfristigen Planung berücksichtigt wird.“ Der Ortsbürgermeister machte deutlich, nach Schließung des Gasthauses „Zur Krone“ Ende 2013 sei die Raumnot groß. Zwei größere Weihnachtsfeiern, darunter die vom Ortsrat organisierte Weihnachtsfeier für Senioren mit Auftritten der Hemelner Vereine, können nicht stattfinden, weil ein entsprechend großer Saal fehlt. Im April hatte der Vorstand des Sportvereins in einem Schreiben an den Ortsbürgermeister das Problem beschrieben. Der Ortsrat nahm sich der Sache an an und und schrieb Anfang Juli an den damaligen Bürgermeister Klaus Burhenne, dass der Ortsrat einstimmig für den Antrag des TSV gestimmt hat.

In dem Brief des Vorstands an den Ortsrat, der auch der Stadt vorliegt, heißt es, um Sport- und Fitnessgeräte zu lagern, reiche der vorhandene Abstellraum in der Sporthalle nicht mehr aus. Zurzeit seien Übungsgeräte sogar schon in der Behindertentoilette untergebracht.

Um mehr Platz für die Geräte zu schaffen, aber auch um in den Wintermonaten einen Raum für Veranstaltungen der örtlichen Vereine und Verbände zu haben, schlägt der Vorstand vor, an die Halle einen Abstell-, Lager- und Mehrzweckraum anzubauen. Dem Vorstand sei bewusst, dass die finanzielle Lage der Stadt nicht rosig ist und neue Investitionen nur sehr schwer zu realisieren seien. Dennoch halte der Vorstand die Forderung für gerechtfertigt und sieht den Anbau „als wichtig an für den weiteren Fortbestand der guten örtlichen Vereins- und Verbandsarbeit.“ (kri)

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