Hermannshäger feierten 40-jähriges Bestehen ihrer Kirmes

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Flower Power in Hermannshagen: Die Anwohner der Begemannstraße unternahmen eine Zeitreise durch die Modewelt.

Hermannshagen. Ein besonderes Fest verdient ein besonderes Programm: In diesem Jahr feierte die Kirmes Hermannshagen ihr 40-jähriges Bestehen – und präsentierte sich alles andere als in die Jahre gekommen.

Kirmes in Hermannshagen

 © Siebert
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Los ging’s am Freitag mit dem Lauf durch Hermannshagen zum „Flasche ausgraben“. Anschließend kam der ehemaligen Ehrendame Gabriele Bode die Ehre zu, das erste Fass im Zelt anzustechen.

Damit war die Kirmes eröffnet und die Besucher ließen nicht lange auf sich warten. „Die rennen uns die Bude ein“, freute sich Kirmesbursche Torben Bode über den Besucherstrom, der zur Zeltdisco pilgerte. Doppelt so viele Dauerkarten wie in den Vorjahren hatte er für die Geburtstagskirmes verkauft.

„Die Tradition des Festes ist sehr wichtig für uns, immerhin sind wir Burschen alle von klein auf in Hermannshagen mit der Kirmes aufgewachsen“, sagte er. So gab es denn auch gleich zwei Live-Auftritte: „Julyana“ aus Osnabrück verdrehte den Männern bei ihrer Feuershow den Kopf und eine Breakdance-Gruppe stellte ihre tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis.

Der Kirmes-Samstag begann wiederum mit einem Ständchen, bevor der große Umzug durch ganz Hermannshagen anstand. Vereine, Gruppen, die Schule, der Kindergarten und natürlich viele Hermannshäger beteiligten sich mit bunten Kostümierungen und Motivwagen am Tross. Vorweg zogen die hübschen Kirmesdamen mit den Kirmesburschen, gefolgt von den Kirmesvätern.

Mit auf dem Wagen Mündens fuhr der ehemalige Stadtdirektor und Regierungspräsident Karl-Wilhelm Lange. „Mit uns fing alles an“, stand auf dem Wagen. Auch die Rosenfee mit ihren Elfen war dabei. Die Sportschützen hatten ein Fahrzeug zum Schützenhaus umfunktioniert, die Kindergartenkinder verkleideten sich als Ritter und Prinzessinnen und die Grundschulkinder marschierten als Märchenfiguren mit.

In Gärtnerkluft präsentierten sich die Frauen und Männer des Siedlerbundes Kramberg, der seit 75 Jahren besteht. Die Anwohner der Begemannstraße zeigten eine kleine Zeitreise durch die Modewelt, und als die sieben Zwerge fanden die Alten Kirmesburschen großen Anklang. Am Abend war dann wieder beste Feierlaune zur Musik der Appentaler angesagt.

Am Sonntag standen hingegen die kleinen Kirmesbesucher beim Kinderfest mit tollen Preisen im Mittelpunkt. Doch auch die „Großen“ kamen bei einer großen Tombola und abendlicher DJ-Musik nicht zu kurz. (yvz/zpy)

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