Treffen einmal im Monat

Hier trifft man sich: Zum Dorfstammtisch von Bonaforth kommen Jung und Alt

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Bei schönem Wetter werden die Tische im Freien gedeckt, Jung und Alt kommen beim Dorfstammtisch zusammen, Gespräche ergeben und Ideen entwickeln sich.

Seit Kurzem gibt es den Bonaforther Dorfstammtisch, der einmal im Monat im Dorfgemeinschaftshaus stattfindet.

Nette und interessante Gespräche führen, die Nachbarn besser kennenlernen, gemeinsam Pläne schmieden, im aktuellen Dorfgeschehen auf dem neuesten Stand sein und dadurch die Dorfgemeinschaft stärken: dafür ist der Bonaforther Dorfstammtisch da. Das nächste Stammtisch-Treffen findet am Montag, 15. Juli, am Dorfgemeinschaftshaus Bonaforth ab 19 Uhr statt.

Die Idee zu dieser neuen Initiative kam von Elke Utermöhlen. Sie holte sich Verstärkung aus der Nachbarschaft und Britta Barth, Petra Lis, Hilde Sittig und Ivonne Sittig fanden die Idee toll und unterstützenswert. Zusammen mit dem Trägerverein Dorfgemeinschaftshaus setzten sie das Projekt Dorfstammtisch um, um so die Bewohner ohne Bindung an Vereine und Generationen übergreifend miteinander ins Gespräch bringen können.

„In unseren Dörfern ohne Gastwirtschaft fehlen den Bewohnern Möglichkeiten zu ungezwungenen Begegnungen“, erklärt Elke Utermöhlen. Das Interesse an einem alternativen Treffpunkt sei schon seit einiger Zeit Gesprächsthema gewesen.

Jetzt, fanden die engagierten Frauen, sei es an der Zeit gewesen, zu starten. Bereits zwei Mal fand in Bonaforth der Dorfstammtisch statt. Das Datum wurde den Bonaforthern per Flugblatt mitgeteilt, das die Initiatorinnen an jeden Haushalt verteilt hatten. Viele waren gezielt zum Dorfgemeinschaftshaus gekommen, andere spazierten zufällig daran vorbei und schlossen sich der lockeren Runde spontan an. Der erste Stammtisch fand im Mai statt, „mit guter Stimmung und fröhlichen Gästen“, erzählte Elke Utermöhlen bei Stammtisch Nummer Zwei im Juni. 25 Bonaforther kamen beim ersten Mal zusammen, einen Monat später waren es bereits 40. Der Stammtisch soll zunächst monatlich stattfinden, momentan gibt es noch kein festes Datum, was sich aber im Lauf des Jahres noch ändern soll. Die Gäste waren bisher zwischen 17 und 79 Jahre alt.

„So ein unkompliziertes Miteinander über Generationen hinweg ist auch einer der Vorteile, die das Leben in einem Dorf bietet“, wissen die Organisatorinnen, die sich freuen, dass die Stammtischidee so gut ankommt. Wichtig ist ihnen vor allem, dass die Treffen ungezwungen und ohne Verpflichtungen stattfinden. „Wir sind kein Verein“, betont Elke Utermöhlen. Jeder kann kommen und gehen, wie er möchte, es besteht kein Zwang zu Pünktlichkeit oder regelmäßiger Teilnahme. „Wir freuen uns über jeden, der kommt und über jedes nette Gespräch, es soll aber keine Verpflichtungen für die Teilnehmer geben“, so die Initiatorin weiter.

Getränke können im Dorfgemeinschaftshaus erworben werden und jeder darf mitbringen, was er möchte, von Chips, Wein, Kuchen, Brot bis Bier.

Die fünf Frauen, die den Dorfstammtisch ins Leben gerufen haben, sind selbst gespannt, wie sich das Projekt entwickelt. Sie können sich auch Mottoabende, eine Kinonacht oder ein Skat-Turnier vorstellen: Hauptsache, die Bonaforther kommen zusammen und haben Spaß.

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