Stiftung Jugendförderung spendet Einnahmen aus Karussellfahrten Jühnder Familie

Hilfe mit Karussell-Erlös

Vergnügen für die Kinder: Das historische Kinderkarussell, das von der Stiftung Jugendförderung betrieben wird, kam gut an beim Weihnachtsmarkt. Der komplette Erlös der Karussellfahrten geht in diesem Jahr an die kürzlich von einem Hausbrand betroffene Familie aus Jühnde. Fotos:Schröter

Dransfeld. Auch wenn das Wetter am Wochenende nicht so richtig mitspielen wollte und die Besucherzahlen deshalb auch nicht ganz die der Vorjahre erreichten, lockte der Weihnachtsmarkt in Dransfeld auch in diesem Jahr wieder viele Menschen von nah und fern an.

Ein wichtiges Thema war auch auf dem Dransfelder Weihnachtsmarkt das Schicksal der Jühnder Familie Schumacher, deren Tochter schwer erkrankt ist und die vor knapp zwei Wochen auch noch Opfer eines Hausbrandes wurde (die HNA berichtete). Um der Familie zu helfen, entschloss sich die Stiftung Jugendförderung, ihre sämtliche Einnahmen des historischen Karussells der Familie zukommen zu lassen. Außerdem wurden an allen Ständen Spendendosen für die Jühnder Familie aufgestellt.

Die Gründe, warum der dreitägige Markt auch in diesem Jahr wieder so gut bei den Gästen ankam, liegen förmlich auf der Hand. Wem es an den Getränke- und Speisebuden zu kalt oder zu nass wurde, der konnte sich in der Stadthalle aufwärmen, dabei an den zahlreichen Kunsthandwerksständen stöbern oder es sich im großzügigen Bühnen-Café der St. Martini-Kirchengemeinde gut gehen lassen. Die Kinder bekamen nicht nur beim täglichen Besuch des Weihnachtsmannes große Augen, sondern hatten auch beim Kreativ- und Theaterangebot des Kinder- und Jugendbüros der Samtgemeinde Dransfeld im benachbarten DSC-Clubhaus ihren Spaß. Und für die nötige Stimmung vor der Stadthalle sorgten verschiedene Musikgruppen mit ihren weihnachtlichen Vorträgen sowie das von Mitgliedern der Stiftung Jugendförderung Dransfeld betriebene historische Karussell, das nicht nur Kinderherzen höher schlagen ließ.

Tobien dankt Organisatoren

Als Vorsitzender des Weihnachtsmarkt-Kuratoriums, in dem unter anderem der Verschönerungsverein, der Gewerbeverein, der DSC, die evangelische Kirchengemeinde St. Martin, die Feuerwehr-Kameradschaft und Campingplatz-Betreiber Bernd Lesser vertreten sind, dankte Bürgermeister Rolf Tobien allen an der Organisation des Weihnachtsmarkt Beteiligten. „Mein besonderer Dank geht an Friedrich-Georg Rehkop, der auch in diesem Jahr wieder die Regie geführt und alles glänzend vorbereitet hat“, so Tobien.

Von Per Schröter

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