Jühnde macht Plus im alten Haushalt

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Dietmar Bode

Jühnde. Dass Kommunen einen Überschuss erwirtschaften, kommt schon seit Jahren eher selten vor. In der Gemeinde Jühnde ist dies jedoch aktuell der Fall.

Deren erster Nachtragshaushalt für das Jahr 2015 weist nämlich einen deutlichen Überschuss aus. Demnach hat sich der ursprünglich ausgeglichene Ergebnishaushalt auf der Einnahmen- und Ausgabenseite von ursprünglich jeweils 682.800 Euro um 73.500 Euro auf nunmehr 756.300 Euro erhöht. Der Finanzhaushalt stieg bei den Einzahlungen von 641.800 Euro um 73.500 Euro auf 715.300 Euro, bei den Ausgaben lediglich von 623.400 Euro um 8500 Euro auf 632.900 Euro - ein Plus von 65 000 Euro.

„Ich bin mit diesen Zahlen sehr zufrieden“, sagt Bürgermeister Dietmar Bode (SPD). Die Gründe für das positive Jahresergebnis seien zum einen der um 53 000 Euro höher als erwartet ausgefallene Anteil bei der Einkommenssteuer sowie 16 100 Euro, die Jühnde aus dem Investitionshilfeprogramm des Landkreises erhält. Mit dem Geld aus Göttingen will der Gemeinderat einen neuen Aufsitzrasenmäher (8000 Euro), 30 neue Tische für das Dorfgemeinschaftshaus Jühnde (3000 Euro) sowie Spielgeräte für Spielplätze (5000 Euro) kaufen.

32 000 Euro stellt der Gemeinderat, der den Nachtragshaushalt unlängst einstimmig beschloss, für den Erwerb und Abriss eines einsturzgefährdeten Hauses an der Beekestraße 1 zur Verfügung.

„Eigentlich kann das nicht Aufgabe der Gemeinde sein“, meint Bode. In diesem Fall müsse die Kommune aber eingreifen. „Schließlich ist die Schrott-Immobilie seit 15 Jahren ein Schandfleck mitten im Ort.“ Das Gebäude gehöre einer Erbengemeinschaft und werde 2016 voraussichtlich bei einer Zwangsversteigerung unter den Hammer kommen.

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