Kita Uschlag feierte 60-jähriges Bestehen und Einweihung ihres neuen Krippen-Anbaus

Die Jüngsten sind jetzt mit im Boot

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Viel Freude im neuen Krippen-Anbau: Melissa, Jannis und Jonathan nutzten den Tag der offenen Tür, um zu spielen. 

Uschlag. Gleich zwei Gründe zum Feiern gab es  in der Kita in Uschlag: Die offizielle Einweihung des Anbaus der neuen Krippe und das 60-jährige Bestehen der Kita.

Gemeindebürgermeister Bernd Grebenstein stellte in seiner Ansprache fest, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen sehr groß sei und auch in Zukunft anhaltend hoch sein werde. „Hierüber haben wir im politischen Raum lange diskutiert und sind uns weitgehend einig“.

Über den Krippenbau in Uschlag wurde zügig entschieden und das Vorhaben in sehr kurzer Zeit umgesetzt. Die Bauzeit von nur vier Monaten inklusive der Sanierung des Bestandsgebäudes bezeichnete er nicht nur als sportliche Herausforderung, sondern auch eine meisterliche Leistung. Dafür dankte er allen Beteiligten, die in irgendeiner Form in die Arbeiten involviert waren.

„Die Arbeit mit den Krippenkindern ist eine Bereicherung für uns Erzieherinnen, das ist das Tüpfelchen auf dem I im Job“, sagte die Leiterin Susanne Christ. Die Bauphase sei anstrengend für Kinder, Eltern und Erzieher gewesen. „80 Prozent der Kinder wollen jetzt Bauarbeiter werden“, schilderte die Leiterin. Denn sie durften bei den Bauarbeiten zuschauen und wurden von den Bauarbeitern aller Gewerke mit in die Arbeiten einbezogen. Fragen der Kinder beantworteten sie geduldig und durch den Zaun hindurch durften die Kinder sogar den Bedienungsteil des Kipplasters drücken. „Dafür haben die Bauarbeiter auch öfter Kaffee von uns bekommen“. Einige Eltern bewunderten, dass die Erzieherinnen trotz des Baulärms und -drecks nie genervt waren. „Sie hatten immer ein offenes Ohr für die Eltern, und bei den Kindern haben sie immer Geduld aufgebracht“, so eine Mutter. „Als sehr angenehm fand ich, dass ich ein Mitspracherecht bei den Planungen des Krippenanbaus hatte. So konnte ich pädagogische Wünsche mit einbringen“, sagte Susanne Christ erfreut. 

Für die Kleinen: Susanne Christ pflanzte zusammen mit Bernd Grebenstein ein Tannenbäumchen.

Nicht nur die Eltern der Krippenkinder waren von dem Anbau begeistert, auch die Mütter und Väter der älteren Kindergartenkinder begrüßten den Erweiterungsbau. Eine Fotoausstellung dokumentierte die 60 Jahre und die Entwicklung des Kindergartens. Viele Besucher fanden sich auf den Bildern wieder. So Lars Koch und Simone Müller: Sie haben den alten Kindergarten besucht und jetzt sind und waren die eigenen Kinder in der Einrichtung. „Meine Tochter Pia ist 13 Jahre, doch sie stattet der Kita immer noch gerne einen Besuch ab“, erzählte Simone Müller. „Mir haben die Waldtage immer besonders gut gefallen“, erinnert sich Tochter Pia. „Ich fand schon damals die Erzieherinnen sehr nett“, meint Müller.

Und Lars Koch weiß noch, dass es zu seiner Zeit nur zwei Gruppen gab und dass es keine Erzieherinnen, sondern Kindergärtnerinnen waren. „Die Kita ist viel offener und moderner geworden, doch das ist gut so.“ 

Die Räume in Uschlag für die unter dreijährigen Kinder haben eine Nutzfläche von rund 150 Quadratmetern. Dazu gehören ein großer Spielraum (52 Quadratmeter) mit Schallschutzdecke, ein separater Schlaf- und Wickelraum (20 Quadratmeter), ein Essbereich mit Teeküche (15 Quadratmeter), ein Bad mit ganz kleinen Toiletten (16 Quadratmeter) und einem Eingangsbereich mit Abstellraum (35 Quadratmeter) sowie 180 Quadratmeter Spielfläche im Außenbereich. Die Anordnung der Räume wurde so gestaltet, dass die Kinder aus dem Spielbereich alle Räume erreichen können. Drei neue Erzieherinnen wurden eingestellt, sodass die Kita nun über 13 pädagogische Mitarbeiterinnen und drei Raumpflegerinnen verfügt. 

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