Unterstützung, Bildung und Kultur im ehemaligen Lazarett

Jugendhilfe Münden in neuem Haus

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Hinter dem neuen, alten Haus: Jutta Lieb vor der Rückseite des Gebäudes Hannoversche Straße 4.

Hann. Münden – Mehr Platz und mehr Möglichkeiten: Das bietet das neue Domizil der Jugendhilfe Münden gGmbH. Diese ist von ihrem früheren Standort im Auefeld aufs ehemalige Kasernengelände in Hann. Münden umgezogen.

Hannoversche Straße 4 lautet die neue Anschrift. In dem Gebäude, das die Jugendhilfe für ihre Zwecke gekauft hat, sei früher das Lazarett untergebracht gewesen, sagt Jutta Lieb. Sie und Annett Kruse sind die Geschäftsführerinnen der gemeinnützigen Gesellschaft.

Nach dem Lazarettbetrieb habe ein Künstler das Gebäude als Atelier genutzt. Beides findet Jutta Lieb äußerst passend: Im Lazarett wurde Menschen geholfen, im Atelier ging es kreativ zu, und beide Aspekte wirken auch in der heutigen Nutzung des Hauses. „Jubiku“ lautet die Abkürzung auf dem frisch kreierten Logo, das steht für Jugend, Bildung und Kultur“.

Und das macht deutlich, dass sich nicht nur der Standort verändert hat, sondern auch inhaltlich Neues passiert. „Wir wollen uns breiter aufstellen“, sagt Jutta Lieb, also nicht nur die reine Jugendhilfe bieten, sondern auch Bildung. Dabei wolle man keine Konkurrenz zu bestehenden Bildungsträgern sein, sondern es gehe vielmehr um Vernetzung – zum Beispiel mit Kunstschaffenden in Hann. Münden.

Eine Kindergruppe und eine Gruppe mit Kindern und Jugendlichen werden von der Jugendhilfe hier betreut. Einzelförderung und Elternarbeit stehen auf dem Programm – die ganze Angebotspalette, die es auch am alten Standort gab, sagt Jutta Lieb, und noch ein bisschen mehr. Zehn Personen arbeiten im Haus, in den Gruppen und in der Verwaltung.

Nicht nur drinnen haben Kinder, Jugendliche, Betreuer und Eltern mehr Platz, auch drumherum bietet das Grundstück Möglichkeiten, sich auszutoben.

Ein Basketballkorb steht schon und lockt zum Spielen. Große, lichtdurchflutete Räume stehen für die Gruppen zur Verfügung, und in einer großzügig bemessenen Küche kann zusammen gekocht werden.

Noch ist nicht das ganze Haus in Betrieb, es ist noch nicht alles fertig.

Die Terrasse wartet zum Beispiel noch darauf, gestaltet zu werden. Immerhin hatte das Gebäude zehn Jahre leer gestanden, bevor die Jugendhilfe begann, alles für ihre Zwecke einzurichten. Ein Jahr hat das gedauert. Mit dem Denkmalschutz und dem Brandschutz musste alles abgestimmt werden. Ziel war, den Charakter des historischen Gebäudes zu erhalten.  

Zwei Termine 

Bei einem Sommerfest mit Spiel, Spaß, Essen und Trinken am Freitag, 14. Juni, ab 14 Uhr will die Jugendhilfe sich und ihr neues Haus vorstellen. Um 15 Uhr tritt das Figurentheater Albert Völkl auf, ab 17 Uhr gibt es Samba mit „Samba Absurdo“. Der Eintritt ist frei, nur für Essen und Getränke fällt ein Obolus an. 

 „Zeichnen und Skizzieren für Beratung, Vortrag, Meeting“ ist der Titel eines Seminars, das die Jugendhilfe am 21. und 22. Juni anbietet. Wann immer man vor anderen steht, um etwas zu erzählen oder zu erklären, können der Griff zum Stift und eine kleine Skizze sehr hilfreich sein, beschreibt es Jutta Lieb.

Der Kurs findet in den Räumen der Jugendhilfe, Hannoversche Straße 4, statt. Die Teilnahme kostet einschließlich Material, Getränken und Mittagessen 185 Euro. Interessierte können sich noch bis zum 28. Mai anmelden bei der Geschäftsführung der Jugendhilfe, Jutta Lieb, Tel.: 05541/ 70 19 370. 

Kontakt:   Tel.: 05541/90 34 791, 0157/ 54 73 91 14, E-Mail inucs@jugendhilfe-muenden.de

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