Jugendhilfe Münden stellte sich vor: Rasantes, musikalisches, märchenhaftes Sommerfest

Alle sind Sieger: Für die Teilnehmer des Bobby-Car Rennens gab es Urkunden und süße Überraschungen.

Allgemeine Begeisterung herrschte am Freitag bei den Besuchern des Sommerfestes der Jugendhilfe, als diese durch das neue Domizil geführt wurden.

Einladend sind die Räume. Immer wieder spürten die Gäste beim Rundgang, dass der historische Charakter des Hauses mit modernen Elementen aufgepeppt wurde. Zehn Jahre stand das Gebäude in der Hannoverschen Straße 4 leer, mit dem Einzug der Jugendhilfe wurde dem dreigeschossigen Gebäude mit Gruppenräumen, Besprechungsräumen, Büros und einer Aula neues Leben eingehaucht. Ein Jahr haben die Arbeiten gedauert, bis die Einrichtung vom Standort Auefeld auf das ehemalige Kasernengelände endgültig umziehen konnte.

Neben den Führungen durch das Haus standen auch Spiel und Spaß für Kinder und Erwachsene an. Viel Beifall gab’s für das Figurentheater Albert Völkl und die Gruppe „Samba Absurdo“. Die Jüngeren hatten ihre helle Freude am Bobbycar-Rennen, die älteren Kinder und Jugendlichen lauschten und applaudierten den jungen Rappern Melody und Bilal.

Nur zu gerne berichteten die Geschäftsführerinnen Jutta Lieb und Annett Kruse über das, was sie noch alles vorhaben. Sie wollen nicht nur die Jugendhilfe bieten, sondern auch die Bereiche Bildung, Kultur und Kunst mit aufnehmen. So sind jetzt Bilder des Mündener Künstlers Stefan Bettge im Obergeschoss zu sehen. „Vielleicht kann er die Ausstellung noch erweitern und wir dann zu einer Vernissage einladen“, so Annett Kruse. „Wir wollen natürlich nicht in Konkurrenz mit den bestehenden Bildungsträgern stehen, sondern ergänzend wirken und uns vernetzen mit bestehenden kulturellen und sozialen Einrichtungen“, ergänzt Jutta Lieb. Auch können sich die Geschäftsführerinnen vorstellen, die Räume tage- oder wochenweise zu vermieten, etwa für kulturelle Veranstaltungen, Seminare oder Kurse.

Da sich ja früher ein Lazarett in dem Gebäude befunden hat, würde sich Jutta Lieb freuen, wenn sie darüber aus der Mündener Bevölkerung noch mehr Infos, kleine Geschichten und Begebenheiten bekommen würde.  

Kontakt:05541 / 701 93 70, E-Mail: lieb@jugendhilfe-muenden.de

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