Kniefall vor dem Konzern

Trittin kritisiert K+S-Plan: "Umweltpolitisch wenig ambitioniert"

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Hann.Münden. Der südniedersächsische Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin (Grüne) erklärt zu dem vorgelegten Vier-Phasen-Plan des Landes Hessen und K+S: Dieser Plan sei ein Kniefall des Landes Hessen vor dem Unternehmen.

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- Werra und Oberweser sollen bis 2075 Süßwasserqualität erreichen

Trittin: „Diese Planungen sind umweltpolitisch wenig ambitioniert und wir werden sie nicht einfach hinnehmen. Eine Pipeline an die Oberweser lehnen wir mit Entschiedenheit ab und wird sicherlich von Niedersachsen beklagt. Zwar soll weniger verpresst werden - aber die nichtverpresste Lauge wird zusätzlich in in die Oberweser eingeleitet werden.“

Es sei eben keine Lösung, wenn eine nennenswerte Reduzierung der Salzeinleitung, „die aus einer Nazigenehmigung von 1942 basiert, auf den Sankt Nimmerleins-Tag vertagt wird und die Werra erst nach Abschluss der vierten Phase 2075 (!) Süßwasserqualität erreichen soll“. (red/awe)

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