„Mehr als im Zeitplan“

Kapsel im Neubau des Feuerwehrhauses Hedemünden gesetzt

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Bietet den Rettern deutlich mehr Platz: Der Feuerwehrhaus-Neubau soll im Sommer feierlich eingeweiht werden. Für das Setzen der Zeitkapsel gab es am Freitagnachmittag Frühlingswetter im Januar.

„Die Planung ist Vergangenheit, wir bauen für die Ewigkeit“ – Mit diesen Worten von Hedemündens Ortsbrandmeister Markus Klaus wurde eine Zeitkapsel im bereits fortgeschrittenen Neubau für die Stützpunktfeuerwehr gesetzt.

Im Sommer sollen die Brandschützer in ihr neues Domizil an der Mündener Straße ziehen können.

„Wir hatten den Wunsch, die Zeitkapsel im Eingangsbereich einzubauen“, sagte Ortsbürgermeister Udo Bethke während der kleinen Feierstunde. Die Kapsel haben Ortsbürgermeister und Feuerwehr unter anderem bestückt mit der HNA-Ausgabe der Grundsteinlegung vom 20. September 2019, mit dem Wahlergebnis zur letzten Ortsratswahl, der Feuerwehr-Chronik, Bauplänen für das neue Feuerwehrhaus und Münzen als Glücksbringer. Feuerwehr und Ortsrat seien beide „angenehm überrascht, dass bislang alle zugesagten Termine eingehalten werden konnten und im Hochsommer die Party für die Einweihung steigen kann“, freute sich Bethke.

Eine Zeitkapsel für den Neubau: (von links) Mündens stellvertretende Bürgermeisterin Nortrud Riemann, Ortsbrandmeister Markus Klaus, Ortsbürgermeister Udo Bethke, Bau-Arbeitsgemeinschaft Rode-Ziegenhorn-Leiter Uwe Raffler und IVM-Geschäftsführer Jens Steinhoff.

Dies konnte auch Jens Steinhoff, Geschäftsführer der Immobilienvermietungsgesellschaft Hann. Münden (IVM) bestätigen. Der Immobiliendienstleister ist ein Tochterunternehmen der Versorgungsbetriebe Hann. Münden und hatte im September vom Rat abschließend grünes Licht erhalten, das Gebäude zu bauen und anschließend an die Verwaltung zu vermieten. „Die Arbeiten laufen vorbildlich. Wir sind mehr als im Zeitplan“, betonte Steinhoff. Vor Weihnachten wollte man das Dach geschlossen haben und alles tun, um den ohnehin schon früher als geplanten Übergabetermin im August zu halten – beides klappt.

Die Zeitkapsel verbirgt sich künftig im Bereich des Windfangs im Eingangsbereich.

Laut Steinhoff bekommt die Feuerwehr Hedemünden mit dem Neubau einen schlagkräftigen Standort für eine ebenso schlagkräftige Wehr. Zum Neubau gehören neben der Fahrzeughalle mit Platz für Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF), Tanklöschfahrzeug und Co. unter anderem Umkleideräume für Frauen und Männer, ebenso getrennte Sanitärbereiche mit Duschen, Schulungsräume, ein Raum für die Jugendfeuerwehr, eine Küche und eine befahrbare Werkstatt sowie ein Lagerraum für Zeltmaterial, Ausrüstung und Ähnliches. Ebenfalls neu: Die aktuellen Vorgaben der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen werden eingehalten. So gibt es beispielsweise einen eigenen Alarmweg. Die Einsatzkräfte kommen im Alarmfall künftig von hinten ins Feuerwehrhaus – die Wege der ankommenden und ausrückenden Feuerwehrmitglieder kreuzen sich so entsprechend den Vorgaben nicht mehr.

Platz für den Fuhrpark: Auch die Arbeiten in der Fahrzeughalle laufen auf Hochtouren.

Notwendig geworden war der Neubau aufgrund des über 50 Jahre alten Standortes am Pfuhlweg. Dort hatte das neue HLF schon nicht mehr ins Gebäude gepasst und benötigte eine extra Halle.

Die Feuerwehr Hedemünden berichtet über den Baufortschritt ihres neuen Feuerwehrhauses auch auf ihrer Internetseite. Dort gibt es außerdem weitere Informationen zur Wehr sowie der aktiven und fördernden Mitgliedschaft.

ffw-hedemuenden.de

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