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Erfolgreiche Proben: Kinder üben für Musical in Dransfeld

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Der Pharao bleibt unbeugsam: Das Volk Israel will der Sklaverei entfliehen – Szene aus dem aktuellen Kindermusical des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises.
Der Pharao bleibt unbeugsam: Das Volk Israel will der Sklaverei entfliehen – Szene aus dem aktuellen Kindermusical des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises. © Per Schröter

Premiere feiert das neue Kindermusical des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Münden am 30. Juni in der Kirche St. Martini in Dransfeld (16 Uhr).

Die Proben verliefen am Wochenende schon sehr vielversprechend.

Bereits seit August studieren 13 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis vierzehn Jahren das von Thomas Riegler komponierte Musical „Israel in Ägypten“ ein. Erzählt wird die biblische Geschichte, wonach das in Ägypten in Gefangenschaft lebende israelitische Volk entsetzlich unter der Knechtschaft des Pharaos leidet. Gott beruft daraufhin Mose, sein Volk Israel aus der Sklaverei zu führen. Da der Pharao das Volk aber nicht ziehen lassen will, schickt Gott zehn grausame Plagen: Er verwandelt unter anderem Wasser in Blut, schickt Frösche, Heuschrecken, Hagel und Dunkelheit. „Der Komponist schrieb das Musical 1999, als es in Deutschland viele Brandanschläge gegen Ausländer gab“, sagt Kirchenkreiskantorin Gabriele Renneberg, die das Projekt zusammen mit Kirchenkreisjugenddiakonin Christine Döhling organisiert und einstudiert. „Die Geschichte verdeutlicht, dass Menschen anderer Rasse oder Hautfarbe niemals unterdrückt werden dürfen.“ Trotz aller Ernsthaftigkeit sei das Musical aber kindgerecht, sehr lustig und fantasievoll geschrieben. „Da hüpfen dann auch schon mal kleine Frösche durch die Kirche“, sagt Renneberg. Was noch so alles passiert, werde aber noch nicht verraten.

Dargestellt werden die Plagen von Kindern aus dem St. Michaeliskindergarten in Löwenhagen, dem Kindergarten Pastorenberg und dem Kindergarten St. Martini. Hinzu kommt eine Band mit Violine, Querflöte, Posaune, E-Piano, E-Bass und Schlagzeug. „Eine professionelle Ton- und Lichttechnikfirma wird dafür sorgen, dass alle gut zu verstehen sind“, verspricht die Kirchenkreiskantorin. Für eine gute Sicht sorgt eine extra aufgebaute, große Bühne.

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