Kirmesumzug mit Protest

Erntekranz: Auf dem Erntewagen hatten Kinder und Jugendliche Platz genommen, sie fühlten sich auf den Strohballen sichtlich wohl. Fotos: Schröter

Jühnde. Mit selbstgebauten kleinen Windrädern beteiligte sich die "Bürgerinitiative Hoher Hagen" beim Kirmesumzug in Jühnde. Die Bürger protestierten damit gegen den Bau von Windparks.

Hoch her ging es am langen ersten Oktoberwochenende in Jühnde, wo der örtliche Tennisclub die Kirmes ausrichtete. Zu den Höhepunkten der fünftägigen Veranstaltung zählte dabei wie immer der große Festumzug, bei dem am Sonntag örtliche Vereine und Institutionen mit ihren geschmückten und von Traktoren oder Aufsitzmähern gezogenen Mottowagen für Stimmung unter den zahlreichen Schaulustigen sorgten.

Mit dabei: Diverse Sparten des Turn- und Sportvereins, der Posaunenchor, der Gemeinderat, die Jugendgruppe und die Kyffhäuser. Die größte Gruppe aber stellte die „Bürgerinitiative Hoher Hagen“, die mit selbst gebastelten Windrädern gegen den Bau von Windparks im Samtgemeindegebiet protestierte.

Mehr Bilder vom Umzug:

Kirmesumzug in Jühnde

Während sich die älteren Zuschauer an den gut gesäumten Dorfstraßen an dem Spektakel an sich erfreuten, kamen bei den Kindern vor allem die vielen von den Wagen geworfenen Süßigkeiten gut an. Und da auch das Wetter perfekt mitspielte, durften sich sowohl die Veranstalter als auch die Teilnehmer über eine rundherum gelungene Veranstaltung freuen. (per)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.