Neues Anmeldesystem

Kita-Plätze in Staufenberg jetzt online beantragen

Blick auf die Kita Lutterberg: Im Sommer wurde der Anbau fertig, mit dem der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Kooperation mit der Gemeinde Staufenberg 15 neue Krippenplätze geschaffen hat.
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Blick auf die Kita Lutterberg: Im Sommer wurde der Anbau fertig, mit dem der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Kooperation mit der Gemeinde Staufenberg 15 neue Krippenplätze geschaffen hat. Archiv

Wer in Staufenberg sein Kind für das Jahr 2021/2022 in einer Kita anmelden will, muss dies seit dieser Woche über das Online-System „Little Bird“ tun. Das teilte die Gemeinde Staufenberg mit.

Staufenberg - Die Gemeinde Staufenberg hat für Anmeldungen in Kindertagesstätten seit dieser Woche das Online-System „Little Bird“ eingeführt. Sie bittet zudem Eltern, die ihr Kind bereits in einer der drei Staufenberger Kindertagesstätten vorangemeldet haben, es auch noch einmal über „Little Bird“ anzumelden. Nur dann könne die Anmeldung berücksichtigt werden, heißt es auf der Internetseite der Gemeinde. Die Gemeinde Staufenberg habe das System eingeführt, um so auch immer direkt einen Überblick über die Platzkapazitäten der Kindertagesstätten in Staufenberg zu haben.

„Little Bird“ ist ein 2009 gegründeter Service-Anbieter für Anmeldung, Vergabe und Verwaltung von Kinderbetreuungsplätzen mit Sitz in Berlin.

Die Lizenzgebühr von jährlich 2500 Euro übernehmen nach Angaben von Dominik Feist, zuständig für zentrale Verwaltungsaufgaben bei der Staufenberger Gemeindeverwaltung, die Gemeinde Staufenberg und die beiden Kindergartenträger, der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Münden mit den Einrichtungen in Landwehrhagen und Uschlag und der Arbeiter-Samariter-Bund mit der Kita in Lutterberg, zu je einem Drittel.

Mit „Little Bird“ geben die Eltern unter anderem an, ab wann und in welcher Zeit ihr Kind betreut werden soll und welchen Träger sie bevorzugen.

Ausdrücklich weist die Gemeinde darauf hin, dass das Online-Verfahren aber nicht den persönlichen Kontakt mit dem Kindergarten für die Anmeldung ersetzen soll. Vielmehr sei das persönliche Kennenlernen eine Bedingung für die Platzvergabe. „Und wir möchten das auch“, sagt Susanne Christ, Leiterin des Evangelisch-lutherischen Kindergartens in Uschlag. Das System bedeute für die Kindergärten zusätzliche Verwaltungsarbeit, aber es gebe den Eltern auch die Sicherheit, dass alle Kinder erfasst sind und die Platzvergabe in den Einrichtungen nicht in irgendeiner Form willkürlich erfolge. Die Tatsache, dass ein Kind erst zwölf Monate vor dem gewünschten Betreuungsbeginn angemeldet werden kann, befreie die Eltern zudem von dem Druck, möglichst früh ihr Kind anzumelden. „Viele hatten Angst, einfach zu spät zu kommen“, sagt Christ. Es gelte nicht die Devise, wer zuerst kommt, mahlt zuerst, sondern bei der Vergabe gebe es klare Prioritäten. Berücksichtigt werde etwa, ob jemand alleinerziehend ist, ob beide Eltern berufstätig sind, das Alter des Kindes und auch, wie dringend ein Platz aus sozialen Gründen benötigt werde. Aber das sei nicht neu, das habe bisher auch gegolten, sagt Christ.

little-bird.de/staufenberg

Von Ekkehard Maass

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