Basteln mit Resten: Kleine Hexe von der Strickliesel

Altkreis Münden. In unserer Serie "Basteln mit Resten" stellen wir heute eine kleine Halloween-Dekoration vor: Die Hexe auf ihrem Besen lässt sich rasch aus Woll- und Stoffresten herstellen.

Lange Wollschnüre in allen Farben lassen sich mit der Strickliesel herstellen. Hier ist ein Vorschlag, wozu diese Wollwürste zu verwenden sind: Mit etwas Draht und einer dicken Holzperle kann man daraus ein Biegepüppchen machen, dass sich entsprechend der Jahreszeit als kleine Halloween-Hexe oder als Herbstfee ausstaffieren lässt.

Das braucht man: Orangene Wolle für den Körper, Wolle in einer anderen Farbe für die Haare, eine dicke Holzperle (wahlweise auch eine Wattekugel) aus dem Bastelgeschäft, etwas Draht (Blumendraht), Bindfaden, Filzstift, Schere, Nadel und natürlich die Strickliesel. Für den Besen benötigt man einen hölzernen Schaschlikspieß oder einen kleinen Zweig und ein rechteckiges Stück dunkles Papier (etwa 8x4 Zentimeter) sowie Klebstoff.

Und los geht’s: Zwei Schnüre auf der Strickliesel stricken, eine etwa einen Zentimeter länger als die Liesel, die zweite etwa drei Zentimeter länger. Auf die Holzperle mit Filzstift ein Gesicht malen und ein Bündel Wollfäden für die Haare bereit legen.

Video

Ein Video zu diesem Basteltipp folgt im Laufe des Tages.

Einen Draht längs durch die Hälfte der längeren Strickwurst schieben, dann von unten durch die Perle, umbiegen, und wieder zurückfädeln. In die so entstandene Schlinge das Harbüschel legen, dann den Draht durchziehen und durch die zweite Hälfte der Strickwurst schieben.

Jetzt sind Haare, Kopf und Beine aneinander befestigt, wobei der obere Teil der „Beine“ zum Rumpf wird: Dafür schiebt man durch die zweite Strickwurst einen Draht und wickelt diese dann einmal direkt unterhalb des Kopfes um die beiden „Beine“. So sind die Arme befestigt und es entsteht der Oberkörper.

Damit der Draht an Händen und Füßen nicht herausrutscht, biegt man ihn an den Enden zu Haken um und umwickelt die Hand- und Fußgelenke mit einem Wollfaden, den man festknotet. Für das Hexenkleid genügt ein rechteckiges Stück Stoff, in dessen Mitte man ein Loch für den Kopf schneidet. In Form gebracht wird das Kleid durch einen Gürtel aus Wolle.

Jetzt für den Besen das Papierstück immer wieder einschneiden, den oberen Rand mit Klebstoff betreichen und die Fransen um den Schaschlikspieß wickeln. Mit Wolle kann man den Besen zusätzlich binden. Die biegsamen Beine der Puppe lassen sich so auf den Besen winden, dass kein Klebstoff nötig ist. Durch die Drahtschlinge am Kopf einen Bindfaden als Aufhänger ziehen. (tns)

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