Kommentar zur A7-Konferenz: Es bewegt sich was

Die häufigen Unfälle auf der A7 und die überlasteten Umleitungsstrecken waren Thema einer A-7-Konferenz in Göttingen. Ein Kommentar dazu von Ekkehard Maaß.

Das Stau-Chaos nach Unfällen auf der Autobahn 7 ist ein Problem, das die Städte und Gemeinden an den Umleitungsstrecken seit Jahren belastet. Auch die Polizei vor Ort ist weitgehend machtlos. Sie kann die Situation nur entschärfen, aber keine Verkehrsströme wegregeln, die massiv durch die Orte fließen. Die A-7-Konferenz an sich ist deshalb schon ein Erfolg. Endlich wird das Thema breit diskutiert.

Dass am Dienstag bereits konkrete Vorschläge wie ein generelles Tempolimit zwischen dem Dreieck Drammetal bei Göttingen und der hessischen Landesgrenze bei Kassel auf den Tisch kamen, ist umso erfreulicher.

Auch stärkere Kontrollen des Schwerlastverkehrs sind zu begrüßen. Immer wieder berichten Autofahrer, dass die Lkw dicht an dicht fahren und die Sicherheitsabstände nicht einhalten. Die Bekämpfung der Unfallursachen ist der zentrale Punkt in der Diskussion. Weniger Unfälle bedeuten weniger Autobahnsperrungen und damit weniger Autos auf den Umleitungsstrecken. Mit der A-7-Konferenz kommt endlich etwas ins Rollen.

Rubriklistenbild: © HNA

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