Kommentar zur Gräber-Schändung in Gimte: Tat macht fassungslos

Die Schändung von 100 Gräbern in Gimte macht fassungslos. Was muss in den Köpfen derer zugehen, die eine derartige Spur der Zerstörung auf einem Friedhof hinterlassen?, fragt HNA-Redakteur Axel Welch in seinem Kommentar.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich in der Region an einer Grabstätte vergangen wurde. In Wiershausen beispielsweise wurden in diesem Jahr Vasen zerstört und Blumen wahllos verstreut. Aber eine derartige Verwüstung stellt eine neue, bösartige Qualität dar.

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Meist ist es so, dass die Täter nicht ermittelt werden. Die Öffentlichkeit muss in diesem Fall alle Hebel in Bewegung setzen, damit der ungeheuerliche Vandalismus-Fall aufgeklärt wird.

Denn viele Menschen sind in ihren Gefühlen tief verletzt. Sie können nicht verstehen, warum die Grabstätten entweiht wurden.

Wer auch immer hinter der Zerstörungswut steckt, am Ende bleibt zumindest ein Stückchen Hoffnung: Vielleicht macht eine breite Verurteilung durch die Öffentlichkeit den Tätern bewusst, was sie angerichtet haben.

100 Gräber auf Friedhof in Gimte verwüstet

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