24 Sitze

Kommunalwahl 2021: SPD behält die meisten Sitze im Rat der Samtgemeinde Dransfeld

Kommunalwahl Samtgemeinde Dransfeld: Wahlbüro in der Stadthalle Dransfeld
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Die Wahlbeteiligung für den Samtgemeinderat war höher als bei der Wahl 2016. Das Foto zeigt das Wahlbüro in der Stadthalle, wo seit der Pandemie auch der Rat zusammenkommt.

Die Bürger der Samtgemeinde Dransfeld haben am Sonntag, 12.09.2021, einen neuen Rat gewählt, mit einer stärkeren Wahlbeteiligung als bei der letzten Wahl.

Nach dem vorläufigen Wahlergebnis bleibt die SPD stärkste Kraft. Neu im Rat ist die FDP. Die Grünen konnten als einzige Partei einen Sitz dazu gewinnen.

Die Sozialdemokraten haben 31,15 Prozent der Stimmen und sieben Sitze erhalten. Das ist ein Sitz weniger als im Jahr 2016. Damals hatten sie 32,46 Prozent der Stimmen gewinnen können. Mit dem Ergebnis ist die SPD „sehr zufrieden“, sagt der Vorsitzende Hans-Jürgen Beister. „In den Räten der Samtgemeinde und der Stadt Dransfeld ist die SPD jeweils mit großem Vorsprung die stärkste Partei geworden.“ Auch der SPD-Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters, Mathias Eilers, wurde mit 80 Prozent bestätigt „und ist somit der erste wiedergewählte hauptamtliche Bürgermeister der Samtgemeinde“. Das werte die Partei als Anerkennung der „verlässlichen Arbeit“ der Vergangenheit.

Zweitstärkste Kraft ist die Freie Wählergemeinschaft (FWG) mit 25,31 Prozent (2016: 25,06 Prozent). Sie hat weiterhin sechs Sitze im Rat. Kurz darauf folgt die CDU. Auch sie behält sechs Sitze mit 24,39 Prozent (2016: 26,7 Prozent).

Die Grünen konnten als einzige Partei mit 11,67 Prozent ihr Ergebnis deutlich verbessern (2016: 8,17 Prozent) und haben nun mit drei Sitzen einen Platz mehr erhalten. „Wir freuen uns sehr über dieses hervorragende Wahlergebnis und das uns entgegengebrachte Vertrauen“, kommentiert Stephan Engel vom Dransfelder Ortsverband. Die Partei habe stark den Klimaschutz und erneuerbare Energien und eine nachhaltige Entwicklung am Hohen Hagen thematisiert und fühle sich nun bestärkt, diese Themen in der Samtgemeinde gemeinsam mit ihren Partnern anzugehen. Neu im Rat ist die FDP, die mit 4,48 Prozent einen Sitz erhalten hat. Darüber freut sich Arne Jonas Bytom. „Ich werde mich aktiv einbringen, um die Samtgemeinde moderner, attraktiver und für die Zukunft aufgestellt zu gestalten“, sagt Bytom und bietet Wählern aller Parteien seine Unterstützung an.

Die Linke hat weiterhin einen Sitz mit einem gleichbleibendem Ergebnis von 2,98 Prozent (2016: 2,99 Prozent).

Besetzung des Samtgemeinderats 2021

Damit ist der Rat in Zukunft wie folgt besetzt:

Oliver Pagel (SPD, Elektriker, Direktwahl, 525 Stimmen), Karin Rehbein, (SPD, Dipl. Verwaltungswirtin, Direktwahl, 455), Dietmar Bode (SPD, Vermessungsingenieur, Direktwahl, 395), Matthias Freter (SPD, Verwaltungsfachangestellter, Direktwahl, 316), Anika Ruhe (SPD, Berufsschullehrerin, Direktwahl 298), Hans-Jürgen Beister (SPD, Rentner, Listenplatz 2, 210), Christian Morgenstern (SPD, Architekt, Listenplatz 6, 188),

Christian Grischke (CDU, Handelsfachwirt, Direktwahl, 416), Jan-Thomas Geyer (CDU, Dipl. Finanzwirt, Direktwahl, 327), Dr. Klaus Heinemann (CDU, Unternehmensberater, Direktwahl, 315), Hella Scheidemann (CDU, Justizangestellte, Direktwahl, 312), Heinz Detlev Burgunder (CDU, Rentner, Listenplatz 4, 48), Carsten Degenhardt (CDU, Betriebswirt, Listenplatz 5, 211),

Ingrid Linde-Schwethelm (Grüne, Dipl. Pädagogin, Direktwahl, 205), Dr. Constanze Engel (Grüne, Internationale Hochschulkooperation, Direktwahl, 152), Nevio Elias Heinrich (Grüne, Schüler, Listenplatz 2, 151), Ulrich Maschke (Die Linke, Rentner, Direktwahl, 135), Arne Jonas Bytom (FDP, Kalkulator, Direktwahl, 263), Karsten Beuermann (FWG, Technischer Angestellter, Direktwahl, 1059),

Ingrid Rüngeling (FWG, Steuerberaterin, Direktwahl, 343), Anna-Mareike Spielmann (FWG, Pharmazeutisch-technische Assistentin, Direktwahl, 265), Bernd Lesser (FWG, Rentner, Direktwahl, 252), Anja Bleyer (FWG, Privatvermietung, Direktwahl, 163) und Frank Bete (FWG, Listenplatz 4, 160 Stimmen).

Mit 63,34 Prozent lag die Wahlbeteiligung für den Samtgemeinderat höher als bei der Wahl im Jahr 2016. Damals waren es 59,28 Prozent. Wahlberechtigt waren 7930 Menschen.

Von Kim Henneking

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