Aus nach über sieben Jahren

Kommunalwahl: UWG tritt in Staufenberg nicht mehr an

Das Rathaus der Gemeinde Staufenberg im Ortsteil Landwehrhagen.
+
Das Rathaus der Gemeinde Staufenberg im Ortsteil Landwehrhagen.

Staufenberg – Nach über sieben Jahren im Gemeinderat stellt sich die UWG Staufenberg im September nicht mehr zur Wahl.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Staufenberg beendet zum Ende der Legislaturperiode ihre politische Arbeit in der Gemeinde. Nach dem Austritt von Annemarie Ullrich Anfang Februar hat die UWG-Ratsfraktion mit Marcel Vogeley und Janine Herr noch zwei Mitglieder. Beide sagten im Gespräch mit unserer Zeitung, dass sie ihre Mandate bis zum Ende der Legislaturperiode noch wahrnehmen, bei der Kommunalwahl im September aber nicht mehr für die UWG kandidieren werden.

Aus dem Verein UWG Staufenberg, der hinter der Fraktion steht, seien sie inzwischen bereits ausgetreten, so Vogeley und Herr. Ullrich, kommissarische Vorsitzende des Vereins UWG, erklärte, dass die UWG bei der Kommunalwahl gar nicht mehr antreten werde. Ullrich, die zwar aus der UWG-Fraktion ausgetreten ist, aber ihr Ratsmandat behalten hat, bildet inzwischen mit der CDU eine Gruppe, die über sechs Sitze im Rat verfügt.

Janine Herr (34) gab persönliche Gründe für den Rückzug aus der UWG an. Inwiefern sie künftig kommunalpolitisch in Staufenberg aktiv sein wird, ließ sie offen. Marcel Vogeley (28) sagte, dass er sich nach zehn Jahren im politischen Ehrenamt künftig stärker in der Staufenberger Vereinsarbeit engagieren wolle. So habe er den Vorsitz des Tennis-Vereins TC-Staufenberg übernommen.

Eine UWG-Fraktion gibt es seit 2014 im Staufenberger Gemeinderat. Drei aus der SPD-Fraktion ausgetretene Ratsherren, Marcel Vogeley, Bernd Barthel und Albert Vogeley, hatten sich im Februar 2014 zu der neuen Fraktion zusammengeschlossen. 2016 gründeten die drei Fraktionsmitglieder zusammen mit weiteren Staufenbergern die UWG mit Blick auf die Kommunalwahlen neu. Zum Vorsitzenden wählten sie Albert Vogeley. Bei der Kommunalwahl zog die UWG dann mit drei Sitzen in den Staufenberger Rat ein. Sie erreichte 13,29 Prozent. (Von Ekkehard Maass )

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.