Kreis will Bauschuttdeponie erhöhen

Vogelperspektive: Das Lufbild zeigt das Gelände der Boden- und Bauschuttdeponie bei Dransfeld. Rechts oben mit den roten Dächern ist die Kompostierungsanlage zu sehen, davor der Recyclinghof. Vorn ist die rekultivierte Westböschung zu sehen, dahinter links die Boden- und Bauschuttdeponie, die in die Höhe wachsen soll. Luftbild: Rampfel

Dransfeld. Der Deponieraum wird knapp, deshalb will die Kreisverwaltung die Boden- und Bauschuttdeponie in Dransfeld erweitern.

Über die Planung habe die Kreisverwaltung die Samtgemeinde Dransfeld und die Gemeinde Niemetal in behördeninternen Sitzungen informiert, teilte Landkreis-Pressesprecher Ulrich Lottmann auf Nachfrage der HNA mit.

Die Entwurfsplanung sieht vor, die Deponie mit Boden und Bauschutt um 13 bis 15 Meter gegenüber der bisher genehmigten Deponiehöhe aufzustocken. Diese liegt bei 289 Meter über NN. Da sich mit der Auffüllung in die Höhe das Landschaftsbild stark verändern würde, musste der Landkreis die Umweltverträglichkeit eines solchen Eingriffs in die Landschaft untersuchen lassen.

Die Aufnahmefähigkeit der Deponie ist 2020 erschöpft; sollte die Erhöhung der Deponie genehmigt werden, würde sich die Frist zum Ablagern von Bodenaushub und Bauschutt bis zum Jahr 2027 verlängern.

Im vorigen Jahr wurden nach Angaben der Kreisverwaltung rund 54 000 Tonnen an Material angeliefert, mehr als die Hälfte davon (56,9 Prozent) waren Boden und Steine, ein Drittel (33,1 Prozent) so genannte bitumenöse Gemische vom Straßenbau. Gegenüber 2013 betrug der Anstieg an angeliefertem Boden und Bauschutt rund 12 700 Tonnen.

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