Exponate der Mündener KunstNetz-Ausstellung sind zu erwerben

Exponate der Mündener KunstNetz-Ausstellung sind zu erwerben

Ganz enthüllt wird die Kunst erst nächste Woche: Anja Fehrensen und Uwe Hentze freuen sich schon auf die Ausstellung. Foto: Sangerhausen

Hann. Münden. Noch haben die Handwerker das Sagen, irgendwann später wird es geschäftlich zugehen in der 1. Etage der Mündener Marktstraße 11 – aber dazwischen mutiert der helle Raum im sanierten Eisen-Meurer-Haus zum Kunstsalon:

Das Mündener KunstNetz, als Verein gerade erst im Dezember gegründet, lädt zu seiner ersten öffentlichen Veranstaltung ein.

20 Künstler werden dabei ihre Arbeit vorstellen. Vernissage ist am Freitag, 8. Februar, von 18.30 Uhr bis 20 Uhr. Wer dabei sein möchte: Bitte bis spätestens einen Tag vorher anmelden (Kontakt: siehe unten). Die Ausstellung ist dann am Samstag und Sonntag, 9. und 10. Februar, jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Uwe Hentze, Vorsitzender des neuen Vereins, und seine Stellvertreterin Anja Fehrensen sind im Vorbereitungsfieber. Viel Arbeit für „nur“ zwei Tage Ausstellung sei es schon, ja, aber diese Arbeit mache auch einfach wahnsinnig viel Spaß, sagt Fehrensen. Mit anderen Künstlern zusammenzutreffen, zu reden, das gebe immer einen enormen Motivationsschub, ergänzt Hentze.

Offen für alle

Motivation für ihren Verein haben beide ebenfalls schon reichlich bekommen: Die Mitgliederzahl hat die 60 bereits überschritten. Es sei völlig egal, ob sich jemand schon seit Jahren mit Kunst beschäftigt oder gerade erst damit angefangen hat, so Hentze. Und beide betonen: „Außerdem ist es uns ein echtes Anliegen, dass auch ausländische Mitbürger, die künstlerisch aktiv sind, kommen.“ Kunstschaffende sind genauso willkommen wie Kunstliebhaber, Künstler, die in Münden leben und solche, die sich der Stadt verbunden fühlen.

Münden habe eine Menge zu bieten, findet Fehrensen, mit Hilfe der Kunst könne man die Augen dafür öffnen. Themenbezogene Ausstellungen, Treffen, das Vermitteln von Künstlern an Hotels, Restaurants oder Praxen wolle man organisieren. Leer stehende Häuser könnten durch Ausstellungen oder Werkstätten temporär belebt werden. Ein jährlicher Kunstmarkt steht ebenso auf der Ideenliste wie „Künstler in sozialen Projekten“, etwa an Schulen.

Das „Netz“ im Vereinsnamen weise dabei darauf hin, dass ihnen eine Vernetzung wichtig sei, also die Zusammenarbeit mit allen, die schon länger in Sachen Kunst und Kultur aktiv sind.

Die Kunst, so das Ziel des Vereins, soll ganzjährig in der Stadt präsent sein. Das täte der Stadt gut, weil es gut fürs Image ist, und den Künstlern, weil diese ihre Arbeiten zeigen und auch verkaufen können. So werde auch die erste Ausstellung des Vereins eine Verkaufsausstellung sein. Die Preise würden dabei so niedrig gehalten, dass jeder sich Kunst nach Hause holen kann. (tns)

Kontakt:

Wer sich für den Verein Mündener Kunstnetz interessiert, kann sich an den Vorsitzenden Uwe Hentze wenden (uwe.hentze@t-online.de) oder an seine Stellvertreterin Anja Fehrensen (anja.fehrensen@afchinaconsulting.com). Diese beiden nehmen auch die Anmeldungen für die Vernissage entgegen.

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