Kunstkalender hilft stationärem Hospiz

Die teilnehmenden Künstler: (von links) Peter Fellenberg, Gisela Bogumil, Sigrid Bauck, Claudia Kronsbein, Harald Kropp, Christa Schilling, Uschi Senff und. Gabi Schreiber Jähnig . Nicht auf dem Foto sind die Künstler Dr. Sylvia Interwiesen, Johannes Eichhorn und Dr. Renate Quellhorst. Foto: Privat

Hann. Münden. Zum fünften Male wird es für das kommende Jahr einen Kunstkalender mit einer Auflage von 1500 Exemplaren mit dem Titel „Kunstpassagen" geben.

Ausgestattet ist der Jahreskalender mit Bildern von acht Mündener und drei Göttinger Künstlern.

Wie jedes Jahr wird er zu Gunsten der Bürgerstiftung Stationäres Hospiz Hann. Münden verkauft, für zwölf Euro - ein Euro pro Monat als Spende für das Hospiz. Die noch druckfrischen Kalender sind unter anderem in der Storchenapotheke (Vaake) und Leonardo Apotheke (Entenbusch), im Teegeschäft Beuermann, Buchhandlungen, Schreibwaren- und sonstigen Geschäften erhältlich.

Ins Leben gerufen wurde die „Kalenderaktion“ von Dr. Renate Quellhorst, die 2010 zusammen mit vier Künstler aus Hann. Münden und Reinhardshagen, alle Mitglieder der Bürgerstiftung Stationäres Hospiz Hann. Münden, ihre Bilder für die Kunstpassagen zur Verfügung gestellt haben. Das waren neben Dr. Quellhorst Johannes Eichhorn, Dr. Sylvia Inderwiesen und Christa Schilling.

Auwahl gemeinsam getroffen

Die nächsten Jahre kamen noch Sigrid Bauck, Gisela Bogumil und Uschi Senff dazu. Für den Kalender 2014 haben Uwe Hentze, und Heike Kahlert vom KunstNetz ihre Bilder mit eingebracht und in diesem Jahr sind neben dem Mündener Peter Fellenberg die Göttinger Künstler Claudia Kronsbein, Harald Kropp und Gaby Schreiber-Jaehnig dabei.

Gemeinsam wurde eine Auswahl von zwölf Bildern getroffen. Alle Künstler haben ihre Bilder schon bei verschiedenen gemeinsamen oder auch Einzelausstellungen präsentiert. Die Bilder wurden in unterschiedlichen Techniken wie Acryl, Aquarell und Öl gemalt.

Es sind Stillleben, mediterrane Landschaften, Wälder, Tierportraits, Mündener Motive, abstrakte Malerei. Die Bilder sind nicht mit Titel versehen, so bleibt dem Betrachter die Möglichkeit, eigene Gedanken für den Titel einzubringen. Beeindruckend und von großer Wirkung sind beispielsweise vier rote Peperoni, die das gesamte Bild ausfüllen oder zwei Papageienköpfe, denen die Künstlerin Leben eingehaucht hat.

Durch ein modernes und verändertes Layout hat der Mylet-Verlag aus Dransfeld die Kunstpassagen attraktiv gestaltet. Mündener Unternehmen und Einrichtungen sponsern die Aktion mit einer größeren Abnahme von Kalendern, die Künstler verzichten auf jegliche Vergütung.

Bisher waren es immer 15000 Euro, die von der Künstlergruppe an die Bürgerstiftung Stationäres Hospiz Hann. Münden übergeben werden konnten. (zpy)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.