Einige Bürger machten ihrem Unmut Luft

Ausschuss vertagt Entscheidung über Windkraft-Flächen in Dransfeld

Windkraftanlagen zwischen DRansfeld und Imbsen. Archivfoto: Sangerhausen

Dransfeld. Die für Mittwoch geplanten Zustimmungen für den Entwurf und die Begründung vertagte der Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt einstimmig.

Der Vorgang wurde noch einmal zurück in die Fraktionen verwiesen.

Die Samtgemeinde Dransfeld muss in ihren Flächennutzungsplan einarbeiten, welche Gebiete sie künftig für die Nutzung von Windenergie ausweisen will.

„Der grundsätzlich abstimmungsreife Entwurf steht zwar, aber durch die zahlreichen Hinweise der Mitgliedsgemeinden und der Bürger sehen wir zurzeit weiteren Diskussions- und Handlungsbedarf“, begründete Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD) die Entscheidung.

Dabei gehe es vor allem um die Ausgestaltung der beiden Plangebiete bei Jühnde und Dransfeld bezüglich der Größe und der Auflagen. „Das Planungsbüro muss noch einige Punkte einarbeiten, so dass am Ende eine absolute Rechtssicherheit besteht“, meinte Eilers.

Wie lange dieser Prozess dauern werde, könne er nicht sagen. Das kann zwei, aber auch sechs Wochen dauern“, so der Samtgemeindebürgermeister. Der Termin für die Ausschusssitzung, in der das Thema dann erneut behandelt wird, werde rechtzeitig auch im Internet bekannt gegeben.

Während der Einwohnerfragestunde hatten zuvor mehr als 50 Bürger, die eigens wegen dieses Tagesordnungspunktes in die Stadthalle gekommen waren, erneut ihrem Unmut zur Ausweisung von Windenergieflächen auf dem Gebiet der Samtgemeinde Luft gemacht. (per)

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