Verkehr muss sicher sein

Baumfällarbeiten im Bereich Laubach dauern noch bis Ende der Woche

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Baumfällarbeiten an der Haarthstraße: Diese ungefähr 120 Jahre alte Buche wurde am Dienstag gefällt. Der Stamm war bereits beschädigt und fing an zu faulen. 

Oberode/Laubach. Zur Revierförsterei Oberode zählt eine Fläche von 1250 Hektar. Circa alle anderthalb Jahre gibt es eine sogenannte Baumschau, sagt der Revierleiter Wilken Hartwig. Die Försterei gehört zum niedersächsischen Forstamt Münden.

Dann wird genau geschaut, welche Bäume fallen müssen. Das ist wichtig, denn der Forst ist für die Verkehrssicherungspflicht verantwortlich und für die Verkehrsteilnehmer auf den Straßen darf von den Bäumen keine Gefahr ausgehen.

In dieser Woche fällt der Forst etliche Bäume, so gestern beispielsweise an der Haarthstraße nahe Laubach.

Vermutlich bis Freitag dieser Woche sind Forstwirte tätig, um auffällige Bäume in Straßennähe zu fällen. Der Verkehr wird bei der Baumfällung kurzzeitig durch eine Ampel angehalten. Das geschieht per Helmfunk von den Arbeitern im Wald zu Kollegen, die an den Ampeln für beide Fahrrichtungen auf der Straße stehen. „Das alles dient der Sicherheit“, sagt Förster Wilken.

Die Bäume, vor allem Eichen und Buchen, werden unterschiedlich verwertet. „Dicke Buchen im Wald lassen wir zum Beispiel liegen“, so Wilken. Liegendes Totholz diene dem Artenschutz, sei etwa für Insekten als Lebensraum bedeutsam.

Eichenstämme seien als Bauholz interessant für den Verkauf, Kronenholz werde als Brennholz vermarktet.

Die Holzarbeiten werden von einem Seilschlepper gesichert, dessen Drahtseil mit einer Fernbedienung gesteuert wird.

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