Staufenberg-Escherode

Weiber feiern das 30. Mal in Escherode

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Parodierten zu Schnulzen und Schlagern: Martin Schilling (links) und Dennis Töpke.

In Staufenberg-Escherode gibt es zum dreißigsten Mal Weiberfasching, dabei gab es viel Programm und geballte Frauenpower.

Escherode – Es war die 30. Weiberfastnacht, in der am Donnerstag über 100 Frauen in Escherode alleine das Sagen hatten. Lautstark, jodelnd und klatschend ließ sich das weibliche Publikum drei Stunden unterhalten, und sparte nicht an Applaus für das Bühnenprogramm. 50 Akteure, teils mit vier Nummern auf der Bühne präsent, gaben alles und hatten sichtlich selber ihren Spaß.

Beste Stimmung also auf allen Plätzen. Für Sitzungspräsidentin Diana Brandt war es die erste Sitzung in dieser Frontposition: „Tanzt, singt, trinkt, seid fröhlich! Egal wie ihr Morgen aufwacht, eins verspreche ich Euch – Bundesjugendspiele finden für euch nirgendwo statt.“ Mit einem musikalisch untermalten Märchen ließ Brandt Prinzessin Heike die Erste (Heike Harrer) an ihre Seite tanzen.

Gemeinsame Sache: Die Showtanzgruppe vom ECV fegte in Begleitung mit männlichen Bankräubern und Schnüfflern zu einem Medley aus den Achzigern über die Bühne.

Die ließ sich nicht zwei Mal bitten und rockte als betrogener Ehemann mit Sprachfehler, als Mitfahrer in Professor Christopher Lloyds Zeitmaschine oder als Strichbiene die Bühne. Dass die Akteure in mehrere Rollen schlüpfen, ist in Escherode Ehrensache. Ebenso wie die Unterstützung durch den weiblichen Elferrat – geballte Frauenpower, welche tanzend und klatschend den Takt vorgab.

Staufenberg-Escherode: Weiber feiern das 30. Mal

Neu bei dieser Weiberfastnacht waren die Auftritte der Jugendgarde des Escheröder Carnevalvereins (ECV). Die 14- bis 15-Jährigen durften das erste Mal in diesem Rahmen ihren Gardemarsch und den Showtanz aufs Parkett legen und wurden vom Publikum gebührend gefeiert. Genau wie die Großen mit ihrem Showtanz im Neon-Outfit. Die Niestetaler Funken vom NCC gehören auch schon viele Jahre zum festen Programm.

Zur Weiberfastnacht zeigten sie ihre Tanzkunst in Pierrot-Clown-Kostümen und ernteten dafür tosenden Applaus. „Unser Männerballett brauchte eine schöpferische Pause, aber ein Schmankerl haben wir noch für euch.“ Diana Brandt hatte nicht zu viel versprochen. Dennis Töpke in der fahrbaren Mülltonne als schmachtender Gefährte auf der Suche nach der Liebe bekam einen Korb nach dem nächsten.

Seine Angebeteten, Männer in Frauenrollen, parodierten zu Schlagern, die das Publikum auf den Stühlen tanzen lies.

Verrückte Hühner? Weiber feiern das 30. Mal in Escherode

Staufenberg-Escherode: Weiber feiern das 30. Mal.
 © Silke Kuri
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Staufenberg-Escherode: Weiber feiern das 30. Mal.
 © Silke Kuri

Anwesende Männer hatten überhaupt alle Hände voll zu tun die Weiber glücklich zu stimmen. 20 Männer des ECV bedienten die Frauen an den langen Tischreihen. Mit dieser gelungenen Weiberfastnacht ist die Session in Escherode noch nicht zu Ende. Am Sonntag um 15 Uhr gibt es noch mal ein Best-Off der drei diesjährigen Sitzungen in der DGA zu sehen, bei Kaffee und Kuchen.

Von Silke Kuri

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