ASB will Tagespflege mit 20 Plätzen in Dransfeld bauen

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Stellte die Pläne für eine Tagespflege-Einrichtung vor: Nils Borcherding, ASB-Geschäftsführer.

Dransfeld. Der Arbeiter Samariter Bund (ASB) möchte in Dransfeld eine Tagespflegeeinrichtung bauen - vergleichbar mit der in Lutterberg.

So skizzierte es Nils Borcherding, Geschäftsführer des ASB Göttingen Land, jüngst in der Sitzung des Dransfelder Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt.

In dem Gremium war das Thema gelandet, weil der Ausschuss über eine Bebauungsplanänderung abstimmen musste.

Es handelt sich dabei um den Bebauungsplan „Pellenäcker“, der aber nicht nur die gleichnamige Straße umfasst, sondern auch die an die Hoher-Hagen-Straße angrenzende Fläche, die der ASB bebauen möchte (schräg gegenüber der ASB-Rettungswache).

Acht Arbeitsplätze sollen entstehen

Platz für 20 Gäste soll in der Tagespflege-Einrichtung sein, sagte Borcherding, also fünf mehr als in Lutterberg. Acht Arbeitsplätze würden in Dransfeld entstehen, davon vier bis fünf in Vollzeit. Die Grundstücke haben eine Fläche von 2200 Quadratmetern, die überbaute Nutzfläche werde 430 Quadratmeter groß. Die Investitionssumme gibt der ASB-Geschäftsführer mit 1,1 Millionen Euro an.

Geplant ist ein eingeschossiges Gebäude mit Zufahrt über die Hoher-Hagen-Straße. Draußen sollen nicht nur Parkplätze, sondern auch ein Sinnengarten entstehen. Viele Fenster und Lichtkuppeln sollen Licht und Sonne ins Haus lassen, eine Terrasse lädt aber auch dazu ein, sich draußen aufzuhalten. Ein Tagesbesuch werde je nach Pflegestufe zwischen 56 und 70 Euro kosten.

Positives Echo

Bei den Ausschussmitgliedern stießen die Pläne auf ein positives Echo. Carsten Rehbein, SPD, lobte das Projekt und auch den Umstand, dass es innenstadtnah gebaut werde. Günther Schwethelm, Bündnis 90/Die Grünen, ergänzte, der Bedarf sei da, das Angebot würde eine Lücke schließen. Außerdem begrüßte er, dass damit Arbeitsplätze in Dransfeld geschaffen werden. Der Ausschuss sprach sich einstimmig für eine Änderung des Bebaungsplanes im beschleunigten Verfahren aus. Außerdem soll mit dem ASB ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen werden, die Planungskosten soll der ASB übenehmen.

Das Änderungsverfahren sei notwendig, weil das Gebäude auf einer Fläche stehen würde, auf der nach dem bestehenden Bebauungsplan nicht gebaut werden dürfte, erläuterte dazu Dirk Aue von der Stadtverwaltung. Außerdem werde im aktualisierten Bebauungsplan dann auch gleich festgelegt, dass an dieser Stelle nur eine eingeschossige Bauweise erlaubt ist. Der jetzige Bebauungsplan erlaubt zwei Geschosse.

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