Geldregen für die Region?

Südniedersachsen: Stiftung stellt Konzept für „Zukunftsregionen“ auf

Holzminden, die kleine Stadt liegt an der Weser und ist Verwaltungszentrum des Landkreises Holzminden in Südniedersachsen.
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Holzminden, die Stadt liegt an der Weser. Sie ist auch Teil der „Zukunftsregion Südniedersachsen“.

Südniedersachsen als „Zukunftsregion“ im Bundesland. Das Konzept soll die Südniedersachsen-Stiftung nun ausarbeiten. Es wartet viel Geld für zahlreiche Projekte.

Landkreis Göttingen/Landkreis Northeim – Bis zu 12,5 Millionen Euro sollen ab 2023 im Programm der „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ nach Südniedersachsen fließen. Damit sollen Leuchtturmprojekte in den Landkreisen Göttingen, Goslar, Holzminden und Northeim sowie der Stadt Göttingen umgesetzt werden. Das teilt die Südniedersachsen-Stiftung mit.

14 Regionen in Niedersachsen sollen Konzept ausarbeiten

Das Regionalministerium in Hannover bewertete die Initiative aus Südniedersachen als positiv, nun soll bis 30. Juni ein Antrag gestellt werden. Die Südniedersachsen-Stiftung ist beauftragt, das Konzept für die „Zukunftsregion Südniedersachsen“ zu erstellen, heißt es in der Mitteilung. „Trotz vielfältiger positiver Entwicklungen nutzt Südniedersachsen sein Potenzial als Innovations- und Wissenschaftsregion bislang nicht voll aus“, sagt Göttingens Landrat Marcel Riethig. Die Zukunftsregionen böten eine große Chance. Dem stimmt auch die Landrätin des Landkreises Northeim, Astrid Klinkert-Kittel zu. Ziel sei es, Südniedersachsen als gemeinsame Region weiterzuentwickeln, sagt sie.

Zwei Handlungsfelder sind der Schwerpunkt der Region Südniedersachsen

Der Schwerpunkt der Bewerbung liegt auf zwei Handlungsfeldern. Diese seien in den vergangenen eineinhalb Jahren mit Vertretern von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ausgearbeitet worden. Im Bereich „Regionale Innovationsfähigkeit“ sollen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die mittelständisch geprägte Wirtschaft stärker miteinander verknüpft werden. Zudem sollen neue Geschäftsideen „vielfältige Unterstützung erhalten“. Im Handlungsfeld „Wandel der Arbeitswelt, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe“ sollen schulische wie außerschulische Bildungsangebote in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – den sogenannten MINT-Fächern – geschaffen werden.

Inklusion von Menschen und Förderung von MINT-Fächern

Als zweites Standbein des Feldes sollen die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen und die regionale Daseinsvorsorge gefördert werden. Die medizinische Versorgung sowie die Kinderbetreuung sollen ausgebaut und gestärkt werden. (Jens Döll)

Zukunftsregionen in Niedersachsen

In Niedersachsen haben sich 14 sogenannte Zukunftsregionen gemeldet. Sie haben Projektskizzen eingereicht. Es handelt sich bei den „Zukunftsregionen“ um Konzepte, die Regionen ermöglichen, gemeinsam und über Kreisgrenzen hinweg Zukunftsaufgaben anzugehen. Insgesamt stellt das Land von 2023 bis 2027 mehr als 95 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Verfügung. 

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