Landrat übernimmt lageabhängig die Leitung

Landkreis richtet Sonderstab Flüchtlinge ein

Landkreis Göttingen. Mit der Einrichtung eines Stabes für „außergewöhnliche Ereignisse" (SAE) reagiert der Landkreis Göttingen auf den dramatisch gestiegenen Zustrom von Flüchtlingen. „Wir müssen raus aus der Improvisation. Wir müssen dauerhaft operativ handlungsfähig bleiben und uns strategisch auf weiter wachsenden Herausforderungen einstellen", sagt Landrat Bernhard Reuter.

Der Sonderstab „Flüchtlinge“ dient der internen Koordination und der verbesserten Kommunikation mit anderen Akteuren. Er trat am Montag erstmals unter Leitung von Erster Kreisrätin Christel Wemheuer zusammen. Bis auf weiteres wird der Sonderstab regelmäßig zusammenkommen, um die aktuelle Situation zu analysieren und offene Fragen möglichst direkt zu klären, heißt es in einer Mitteilung der Landkreisverwaltung. Der Landrat werde jeweils unmittelbar über die Ergebnisse informiert und übernehme „lageabhängig persönlich die Leitung des Stabes“.

Die Verwaltung ist vielfach von der steigenden Flüchtlingszahl betroffen. So führte die Zuspitzung der Lage in der Landesaufnahmeeinrichtung im Grenzdurchgangslager Friedland zuletzt mehrfach zu „krisenhaften Situationen“. Insbesondere seit Einrichtung mehrerer Außenstellen der Landesaufnahmeeinrichtung im Kreisgebiet ist die Kreisverwaltung intensiv in deren Bewältigung eingebunden. (awe)

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Rubriklistenbild: © dpa

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