Zehn Stunden für zwei Kreuze: Die Landtagswahl in Zahlen

Hann. Münden. Die Wahllokale sind geöffnet, die Landtagswahl in Niedersachsen läuft. Die wichtigsten Informationen rund um den Urnengang gibt es hier.

2 Stimmen hat jeder Wähler. Die Erststimme ist für den Direktkandidaten, die Zweitstimme für die Liste einer Partei. Wer mehr als die zwei Kreuze in den dafür vorgesehenen Feldern auf seinem Stimmzettel macht, muss damit rechnen, dass seine Stimmen ungültig werden.

5 Jahre dauert die Wahlperiode des Landtags. Die Wahl am Sonntag, 15. Oktober, findet vorzeitig statt, weil die rot-grüne Landesregierung nach dem Übertritt von Elke Twesten von den Grünen zur CDU ihre Einstimmenmehrheit verloren hatte. Turnusgemäß hätte die Wahl am 14. Januar nächstes Jahres stattgefunden.

6,1 Millionen Menschen können in Niedersachsen zur Wahl gehen. Wahlberechtigt ist jeder deutscher Staatsbürger über 18 Jahre, der seit mindestens drei Monaten in Niedersachsen lebt.

8 Direktkandidaten treten im Wahlkreis 16 an: Harm Adam (CDU), Gerd Hujahn (SPD), Dr. Petra Jaeckel (Grüne), Annette Apel (FDP), Dr. Joachim Bons (Linke), Reiner Plümer (AfD), Heinz Doil (LKR) sowie Karsten Beuermann (FWG).

10 Stunden sind die Wahllokale am Sonntag geöffnet. Von 8 bis 18 Uhr ist die Stimmabgabe möglich. Mitbringen sollte man dabei die Wahlbenachrichtigung und seinen Personalausweis.

15 Parteien sind landesweit zur Wahl zugelassen, vier mehr als im Januar 2013.

32 Tausend, genauer 32 694 Wahlberechtigte dürfen im Altkreis wählen.

38,9 Prozent der Zweitstimmen erhielt die SPD bei der Landtagswahl 2013. Sie wurde damit zur stärksten Kraft im Wahlkreis 16. Zweiter wurde damals die CDU mit 29,7 Prozent.

45,3 Prozent der Stimmen erhielt der Sieger des Wahlkreises, Ronald Schminke (SPD), 2013. Nach zwei Legislaturperioden in Hannover tritt er nicht mehr an.

59,4 Prozent betrug die Wahlbeteiligung landesweit vor knapp fünf Jahren. Im Wahlkreis 16 lag sie bei 55,83 Prozent (Hann. Münden), bei 60,67 Prozent in der Samtgemeinde Dransfeld sowie bei 56,58 Prozent in der Gemeinde Staufenberg. Bei der Landtagswahl 2008 war die Wahlbeteiligung landesweit mit 57,1 Prozent am geringsten. Den höchsten Wert gab es 1974, als 84,4 Prozent wählten.

87 Wahlkreise gibt es zwischen Emden und Hann. Münden. Dementsprechend ziehen 87 Abgeordnete mit Direktmandat in den Landtag ein. Mindestens 48 weitere kommen entsprechend des Stimmenverhältnisses, das die Parteien bei den Wahlen erreichen, über die Landeslisten ins Parlament.

415 ehrenamtliche Wahlhelfer sind am Sonntag im Einsatz, um für einen ordnungsgemäßen Ablauf zu sorgen und die Stimmen ab 18 Uhr auszuzählen.

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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