Ein Signal an andere Kommunen

Linken-Ratsherr Maschke kündigt Patenschaft für Flüchtlingsfamilie an

Ulrich Maschke

Dransfeld. Den Reden Taten folgen lassen: Eine neue Willkommenskultur für die Samtgemeinde Dransfeld will die Fraktion Die Linke entwickeln, und Ratsherr Ulrich Maschke kündigt an, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Seine Familie und er werden eine Patenschaft für eine Flüchtlingsfamilie übernehmen, teilt Maschke mit.

Damit wolle er in der Sitzung des Ausschusses für Freizeit, Gleichstellung, Jugend, Senioren und Soziales (Dienstag, 18. November, 18 Uhr, Rathaus Dransfeld) den Antrag der Linken unterstützen: Die Linke sei fest davon überzeugt, dass es möglich sei, drei zusätzliche Flüchtlingsfamilien in der Samtgemeinde aufzunehmen und weitere Paten zu finden.

Hierbei suche man die Zusammenarbeit mit Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und dem Arbeitskreis Asyl. Mit einer gemeinsamen Anstrengung könne erreicht werden, dass kreative Lösungen gefunden werden, um Menschen in Not zu helfen. Dafür sehe man ein reiches Land wie Deutschland in der Pflicht. Maschke: „Bei dem Leid all der Menschen, das uns tagtäglich über die Medien zuhause erreicht, müssen Zeichen gesetzt werden. Die Aufnahme von drei zusätzlichen Flüchtlingsfamilien in unserer Samtgemeinde kann problemlos in einzelnen Ortsteilen erfolgen. Meine Familie und ich werden für eine der Familien eine Patenschaft übernehmen. Mit der Anbindung an unsere Familie wird die Integration schneller voranschreiten, die Sprachbarrieren schneller abgebaut und Ängste genommen. Das ist die Vorstellung von uns Linken für eine neue Willkommenskultur und ich bin sicher, dass noch mehr Menschen unserem Beispiel folgen werden.“

Die Linke Dransfeld hoffe, damit auch ein Signal an andere Kommunen senden zu können. Es eile, denn der Winter steht vor der Tür. (tns)

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