Lob für Ehrenamtliche beim Neujahrsempfang in Gimte

Ein Ort voller Leben

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Immer ein Spektakel: Die Gimter Kirmes findet auch in diesem Jahr wie gewohnt statt.

Gimte. „In Gimte ist das Vereinsleben in Ordnung. Dies und die gute Zusammenarbeit innerhalb der Arbeitsgemeinschaften wirkt sich positiv auf die Ortschaft aus“, stellte Gimtes Ortsbürgermeister Peter Katzwinkel zum Neujahrsempfang am Sonntag in der Gaststätte Schilly fest.

Nach einem Rückblick, bei dem er die Besucher über Beschlüsse aus dem Orts- und Stadtrat wie unter anderem den aktuellen Stand des Flächennutzungsplanes, den geplanten Wohnpark informierte, gab es einen Ausblick auf das gerade begonnene Jahr.

Das Osterfeuer in diesem Jahr richten der TuSpo Weser Gimte und der 1. FC Gimte aus. Der Gimter Karneval findet am Samstag, 23. Februar, in der Hechthalle statt. Der TuSpo Weser Gimte begeht mit einigen Veranstaltungen in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Der Festakt ist für den 22. Juni geplant. Die Maibaumausstellung, der Seniorennachmittag und die Kirmes finden in gewohnter Weise statt. Er schaute auch schon ins nächste Jahr, denn da feiert Gimte das 1050-jährige Ortsjubiläum. Unter Berücksichtigung der festen Termine in den umliegenden Ortsteilen ist die Festveranstaltung für Samstag, 4. Juli 2020, festgelegt. Katzwinkel berichtete, dass die Dezember-Aufwandsentschädigung der Ortsratsmitglieder in Höhe von insgesamt 90 Euro in diesem Jahr an den Heimatverein ging.

Der Ortsrat Gimte mit Detlef Keul, Torsten Böttcher, Carsten Dorner, Marco Scheidemann, Peter Katzwinkel und Melanie Sachse hatte zum Neujahrsempfang eingeladen, zu dem auch Bürgermeister Harald Wegener (rechts) und Stadtbrandmeister Dieter Röthig (links) gekommen waren. Nicht auf dem Foto Ortsratsmitglieder Anja Schmidt, Michael Wittwer und Henning Hasselberg. 

Er sprach die seit Jahren geplante und beim Landkreis Göttingen beantragte Anlegestelle für Weserpaddler an. „Ich hoffe, dass es in diesem Jahr klappt“, so Katzwinkel. Im Namen des Ortsrates dankte er den vielen Ehrenamtlichen für ihr Engagement, das sie für den Ort einbringen. Mündens Bürgermeister Harald Wegener schloss sich in seinem Grußwort dem Dank an die Ehrenamtlichen an.

Dabei kam er auf das Orkantief Friederike vor einem Jahr zu sprechen.

Da hätten Feuerwehr, THW, die Hilfsorganisationen und andere Organisationen beispielhafte Arbeit geleistet. Für eventuelle Katastrophenfälle werde in Zukunft ein Lagezentrum bei den Versorgungsbetrieben Hann. Münden eingerichtet, dort ist die Notstromversorgung gewährleistet. Erleichtert teilte er mit, dass der Windpark Gahrenberg nicht gebaut würde. An das Thema Orkan Friederike knüpfte Stadtbrandmeister Dieter Röthig an. Ein Ereignis ohne Strom und ohne Telefon hätte er bis dahin noch nie erlebt. Er plädierte dafür, weitere Feuerwehrgerätehäuser, Schulen oder andere Zentren in den Ortschaften mit Notstromaggregaten auszustatten, um für die Menschen eine sichere Anlaufstelle zu schaffen.

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