Logistikzentrum entwickelt sich

Weithin sichtbar an der Autobahn 7: Das Logistikzentrum des Fahrzeugteile-Großhändlers Wessels + Müller. Archivfoto: Mühlhausen

Hedemünden. Der Fahrzeugteile-Großhändler Wessels + Müller kauft von der Stadt Hann. Münden ein Grundstück für eine mögliche Erweiterung des Logistikzentrums in Hedemünden.

Besichtigung des Betriebs: Von links Rolf Bilstein (städtische Wirtschafsförderung WWS), Detlev Barth (Wirtschaftsförderung Region Göttingen), Bürgermeister Harald Wegener, Ursula Haufe (Göttinger Wirtschaftsförderungsgesellschaft), Steffen zur Linde (Firma Goldbeck), Peter Reimann (Wessels und Müller) Foto: Burkhardt

Der Betrieb war Gastgeber des Runden Tisches Industrie. Der Kauf des Grundstücks werde zurzeit abgewickelt, sagte Peter Reimann, Leiter Logistik der Osnabrücker Unternehmensgruppe, auf Nachfrage der HNA. Das Grundstück ist rund 6,7 Hektar groß. Es werde benötigt im Rahmen der Zukunftssicherung.

Logistikchef Reimann war Gastgeber des 4. Runden Tischs Industrie, zu dem die städtische Gesellschaft Weserumschlagstelle- , Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing (WWS) kürzlich eingeladen hatte. Mehr als 50 Gäste waren der Einladung der WWS gefolgt, Geschäftsführer Rolf Bilstein war mit dem Zuspruch zufrieden. Ihm zeige die Resonanz, „dass wir hier etwas bewegen können.“

Bürgermeister Harald Wegener sagte beim Runden Tisch, die Planung von Wessels und Müller zur Flächenerweiterung in Hedemünden finde seine volle Unterstützung.

Manager Reimann betonte, Wessels + Müller werde auch nach Neustrukturierung der Gesellschaft zu einer europäischen Aktiengesellschaft ein bodenständiges Familienunternehmen bleiben. Nach der Gründung im Jahr 1945 seien durch solides Unternehmenswachstum heute etwa 3300 Mitarbeiter angestellt.

Im Logistikzentrum in Hedemünden war das Unternehmen im März 2014 mit 150 Mitarbeitern gestartet, mittlerweile sind es rund 200 Beschäftigte. Bei der Führung durch die beiden automatisierten Hochregal- und Kleinteilelager erhielten die Besucher Einblick in die Arbeitsabläufe. WM lagert in Hedemünden 175.000 Ersatzteile von Lkw und Pkw.

Die Fördermöglichkeiten für Unternehmen durch das Südniedersachsenprogramm sowie durch die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank) waren Themen zweier anschließender Vorträge.

Ansprechpartner für Firmen 

Dr. Ulrike Witt leitet das Projektbüro Südniedersachsen des Amtes für regionale Landesentwicklung Braunschweig. Sie berichtete, dass ihre Mitarbeiter und sie alle Projektideen mit besonderer regionaler Bedeutung entgegegennehmen und prüfen, ob diese aus dem Südniedersachsenprogramm oder anderen regionalen Programmen finanziell gefördert werden können. Für die Unternehmen solle ein zentraler Ansprechpartner eingerichtet werden, sagte Ulrike Witt.

Michael Krause, Berater derInvestitions- und Förderbank des Landes, wies darauf hin, dass Betriebe in jeder der vier Unternehmensphasen Fördermittel beantragen können - für Gründung, Wachstum, Sicherung und Nachfolge. 2014 habe die NBank auf über 80 Förderprogramme zugreifen können.

Der nächste Runde Tisch Industrie findet am 15. September zum Thema Gesundheit statt, kündigte WWS-Geschäftsführer Bilstein an. (kri)

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