Offenbar Tier mit Sender

Luchs reißt Reh im Kaufunger Wald: Jäger findet Kadaver

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Ein Luchs, hier ein Tier aus dem Wildpark Knüll, riss offensichtlich im Kaufunger Wald ein Reh. 

Benterode/Sichelnstein. Offensichtlich ein Luchs hat im Jagdrevier Benterode (Gemeinde Staufenberg) Feld bei Sichelnstein ein Reh, gerissen. 

Das berichtete gestern der Pächter des Jagdreviers, Landwirt Franz Eusterholz.

Der Kadaver sei stark angefressen gewesen. Auf Fotos, die sie von dem toten Reh gemacht haben, seien Bissspuren zu sehen gewesen, die eindeutig auf einen Luchs hinweisen, so Eusterholz. Jäger Herbert Roggenbach aus Landwehrhagen hatte den Jagdpächter gestern informiert, nachdem er kurz zuvor bei Sichelnstein einen Luchs gesehen hatte, der vor seinem Auto über die Straße lief. Das Wildtier habe ein Halsband getragen, berichtete Roggenbach dem Jagdpächter. Der Jäger folgte der Spur des Luchses und fand auf einem Grundstück, von Gras und Heu bedeckt, das gerissene Reh. Der Eigentümer des Grundstücks hatte den Jagdpächter informiert, dass er bereits am Dienstag einen Luchs gesehen habe. Als er näher herangegangen sei, habe er vor dem Luchs ein totes Reh liegen sehen.

Ole Anders, Koordinator des Luchs-Projektes Harz, sagte, wenn das Wildtier wie beschrieben ein Halsband trug, handele es sich um die mit einem Sender versehene Luchsin im Kaufunger Wald, die im Rahmen des Projektes überwacht werde. Das erwachsene Weibchen habe im Mai vier junge Luchse zur Welt gebracht, von denen noch drei leben.

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