Volkmarshäuser Chor Flaxtöne schickte  durch die Luft Botschaften an andere Chöre

Luftballon-Post: Aufforderung zum Singen am Himmel

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Tolle Aktion: Über 100 Karten an Ballons stiegen am Samstag in den Himmel.  

Volkmarshausen. Der Chor Flaxtöne wirbt mit einer speziellen Luftballon-Post fürs Singen und hofft auf viele musikalische Videos, um zu zeigen, wie Gesang Menschen verbindet. 

Über 150 rote Luftballons stiegen am Samstagnachmittag, 9. September, über Volkmarshausen (Hann. Münden) in den Himmel. Die Chorgemeinschaft Volkmarshausen feierte ihr Herbstfest, in diesem Jahr mit einem Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Turnier und einer ganz besonderen Luftballon-Aktion.

Die Flaxtöne hatten sich etwas einfallen lassen, um neue Kontakte zu anderen Chören zu knüpfen: Auf 150 Karten ist die Bitte zu lesen, sie beim nächsten Gesangsverein abzugeben, der dann wiederum dazu aufgefordert wird, sein Lieblingslied zu singen, dies auf Video aufzuzeichnen und per E-Mail an die Flaxtöne zu schicken. „Auf unserer Homepage wollen wir zeigen, wie toll sich Menschen über die Musik verbinden“, so Chorleiter Lars Bücker.

Viele Video sollen dort zusammen kommen, von ganz unterschiedlichen Chören, Menschen, Liedern und Sängern. „Bis Nikolaus wollen wir auf die Antworten warten, dann stellen wir sie auf der Homepage vor“, erklärt Bücker den Plan. Die erste Antwort kam bereits eine Stunde, nachdem die Luftballons losgeflogen waren - aus Gillersheim im Landkreis Northeim. Hier haben eine 34-jährige Mutter und ihre dreijährige Tochter den Ballon samt Karte aus dem Gartenteich gefischt und gleich eine E-Mail an die Flaxtöne verfasst. Die Finderin, selbst Mitglied in einem Chor, versprach, die Bitte der Flaxtöne an den Chorleiter weiterzugeben. 

Außerdem traten beim Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Turnier 24 Mitglieder der Chorgemeinschaft gegeneinander an. „Das Spiel ist wie Musik und verbindet Menschen jeden Alters“, so Lars Bücker. Gespielt wurde immer in Vierergruppen, die vom Los bestimmt wurden. So entstanden bunt gemischte Gruppen, der jüngste Teilnehmer war fünf Jahre alt, der älteste 92. Jedes Spiel dauerte 15 Minuten, es kam nicht darauf an, die Runde zu gewinnen, sondern die erzielten Punkte wurden gezählt und im Anschluss zusammen gerechnet. Als Sieger ging Heike Bücker aus dem Turnier hervor, der zweite Platz ging an Niklas Willen und Platz drei teilten sich Isa Lorenz, Elke Stitz und Sylke Dorner.

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