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Mehr Elektro-Autos im Landkreis Göttingen - Ladestruktur ausbaufähig

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Von: Jens Döll

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Ein Elektro-Auto wird geladen: Auch im Landkreis Göttingen ist die Anzahl der E-Autos gestiegen.
Ein Elektro-Auto wird geladen: Auch im Landkreis Göttingen ist die Anzahl der E-Autos gestiegen. © Jan Woitas/dpa

Die Zahl der Elektroautos im Landkreis Göttingen ist gestiegen, mittlerweile sind 2020 solcher Fahrzeuge auf den Strßen im Kreis zugelassen. Die Möglichkeiten zum Aufladen der Elektro-Autos müssen jedoch noch ausgeweitet werden.

Landkreis Göttingen – Die Zahl der Zulassungen von E-Autos im Landkreis Göttingen steigt weiter an. Dies geht aus Zahlen der Zulassungsstelle des Landkreises hervor.

Am Stichtag, 20. Juli dieses Jahres, waren im Kreisgebiet, ohne Stadt Göttingen, 2020 E-Fahrzeuge zugelassen, dazu kommen noch 3966 Hybrid-Fahrzeuge, die neben einem Elektro- auch noch einen Verbrennungsmotor haben. Laut der Zulassungsstelle waren Ende 2021 1532 reine E-Autos zugelassen, Ende 2020 waren es 686 gewesen. Zu Beginn des Jahres 2019 waren es nach früheren Angaben 193 gewesen. Auch bei den Hybrid-Fahrzeugen gehen die Zahlen nach oben. Sie steigen von 1785 Ende 2020 auf 3329 Ende des vergangenen Jahres und 3415 Ende Januar 2022.

Die Ladesäuleninfrastruktur werde von den jeweiligen Anbietern ausgebaut. Eine zentrale Steuerung durch den Landkreis gebe es nicht, so die Verwaltung. Laut der Übersicht der Bundesnetzagentur, die allerdings nur öffentliche Punkte erfasst, gibt es im Altkreis Münden Lademöglichkeiten in allen drei Kommunen.

Rund 20 Ladestationen im Raum Hann. Münden

Eine genauere Übersicht liefert ein Blog im Internet. Dieser weist für den Raum Hann. Münden rund 20 Ladestationen aus. Sie stehen in der Kernstadt Hann. Münden sowie in den Ortsteilen Hemeln, Laubach und Gimte sowie an der B80. In der Samtgemeinde Dransfeld gibt es Stromtankstellen in der Stadt Dransfeld und in Jühnde und in Staufenberg in den Ortsteilen Lutterberg am Autohof und in Escherode.

Die CDU-Fraktion des Rates in Staufenberg macht sich für einen weiteren Ausbau stark. Die Gemeinde soll Investoren suchen, um die Kapazitäten auszubauen. Das war Thema bei der jüngsten Ratssitzung. Allerdings, so wurde angemerkt, gebe es bei dem Antrag einiges nachzubessern, sodass das Ganze erst einmal zur Beratung zurück an die Ausschüsse ging.

Weitere Stationen geplant

Ideen für weitere Stationen sind laut der CDU in Staufenberg der Bahnhof in Speele und die Burgruine Sichelnstein. Grundlage für den Vorschlag waren Zahlen des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr.

Um die Verkehrswende voranzutreiben, hat die Kreisverwaltung die Elektrifizierung innerhalb der Verwaltung gefördert, so Kreissprecher Ulrich Lottmann. Maßnahmen waren beispielsweise: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für den Fahrzeugpool in den Kreishäusern Göttingen und Osterode und die Beschaffung von E-Fahrzeugen und Plug-in Hybridfahrzeugen.

Übersicht im Internet

Um sich einen Überblick über die Ladeinfrastruktur in der eigenen Umgebung zu verschaffen, empfiehlt sich ein Blick auf die Seite der Bundesnetzagentur unter bundesnetzagentur.de. Allerdings werden dort nur öffentliche und nicht halböffentliche Säulen aufgeführt. Zu den halböffentlichen zählen Ladepunkte an Supermärkten oder Hotels. Einen weiteren Überblick gibt die Seite goingelectric.de/. Dort werden alle Ladepunkte aufgeführt. 

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