Mehr Tempo für Flüchtlingsheim in Osterode

Osterode/Friedland. Vor dem Hintergrund des mit über 3000 Flüchtlingen überfüllten Grenzdurchgangslagers in Friedland fordert der Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) die Landesregierung auf, die Planung für eine Unterbringung von Flüchtlingen in der ehemaligen Rommel-Kaserne in Osterode voranzutreiben.

Er habe ebenso wie die Osteroder Grünen Zweifel, ob dies mit dem bisherigen Eigentümer Wolfgang Koch gelingen könne. Er würde es daher begrüßen, wenn sich ein neuer Investor finden würde, der das Vorhaben schnell in die Tat umsetzen könnte. Wie berichtet, hatte der Privatinvestor Carsten Jungclaus gegenüber „Spiegel Online“ erklärt, die ehemalige Kaserne kaufen zu wollen. Zudem begrüße er das Engagement von Til Schweiger in der Flüchtlingsfrage, so Trittin.

Er erwarte von ihm aber auch, dass er entsprechend seiner Ankündigung hilft, die Ex-Kaserne zu einem „Vorzeige-Flüchtlingsheim“ zu entwickeln.

Zusammen mit dem neuen Investor, der auf die Erfahrungen der gemeinnützigen Organisationen in Osterode setzt, und dem Engagement des Bürgermeisters Becker könne dies gelingen, insbesondere da die Osteroder Einwohner der Flüchtlingsunterkunft sehr positiv gegenüberstünden. Es sei erfreulich, meint der Grünen-Politiker, wie viele Menschen sich in Südniedersachsen - in Osterode und auch in Göttingen - für Flüchtlinge einsetzen wollen.

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