Missklang in der Kreismusikschule

BernhardReuter

Landkreis Göttingen. In einem Offenen Brief, verfasst vom Förderverein der Kreismusikschule Göttingen in Duderstadt e.V., sorgen sich Schüler und Eltern um den Fortbestand der Kreismusikschule.

In dem Brief heißt es, „seit der „Privatisierung der beiden Musikschulen und ihrer Fusionierung mit den Kreisvolkshochschulen zur KVHS Südniedersachsen scheint das organisatorische Chaos von Monat zu Monat größer zu werden.“ Die Autoren monieren, die organisatorische Leitung der Kreismusikschulen liege faktisch brach; außerdem sei der Einzelunterricht aus finanziellen Gründen zugunsten des Unterrichts in großen Gruppenunterricht eingeschränkt worden. Außerdem fordern Eltern und Schüler einen Tarifvertrag für die Beschäftigten.

Landrat Bernhard Reuter erwiderte, die Musikschule sei nicht privatisiert worden, sondern bleibe in öffentlicher Verantwortung, allerdings unter der Maßgabe der Wirtschaftlichkeit. Seit März sei die Stelle des Musikschuldirektors vakant, der bisherige Leiter sei aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Die Stelle sei bundesweit ausgeschrieben. Die Beschäftigten seien nicht ohne Tarifvertrag, sämtliche Mitarbeiter seien nach wie vor bei den Landkreisen Göttingen und Osterode angestellt. (kri)

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