Straße zwischen Lutterberg und Speele: Mittelstreifen endet am Ort

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Kreisstraße nach Speele: Am Ortsschild von Lutterberg hört die Mittelmarkierung auf.

Lutterberg/Speele. Die Straße von Lutterberg nach Speele hatte eine Mittelmarkierung, die aber am Ortsschild aufhört. Das habe seine Richtigkeit, sagt die Kreisverwaltung.

Die Mittelstreifen sind seit voriger Woche auf der Kreisstraße zwischen Lutterberg und Speele markiert, aber am Ortsschild von Lutterberg ist Schluss. Die restlichen Meter bis zur Einmündung zur Göttinger Straße fehlen die weißen Striche.

Ein Lutterberger Einwohner, dem das auffiel, fragte bei der Redaktion nach.

Wurden die Mittelstreifen bei den Markierungsarbeiten vergessen? Nein, sagt der Pressesprecher des Landkreises Göttingen, Ulrich Lottmann. Die Markierung auf der Kreisstraße sei abgeschlossen. In den Ortslagen - und das Stück hinter dem Ortsschild gehört zur Ortslage - werde nicht markiert.

Erfahrungsgemäß, so die Begründung der Kreisverwaltung, würden Mittelmarkierung innerorts zu schnellem Fahren verleiten, daher werde in Ortslagen nur in besonderen Ausnahmefällen eine Markierung angeordnet.

Ein Leser fragte auch nach, warum die Landesstraße zwischen Landwehrhagen und Benterode nicht mit Mittelstreifen markiert ist. Dieter Heise, Leiter der Straßenmeisterei Göttingen, klärt auf. Die Fahrbahn sei weniger als 5,50 Meter breiten. In solchen Fällen würden aus Gründen der Verkehrssicherheit keine Mittelstreifen markiert, da dann die Fahrspuren zu schmal sind.

Auf anderen Straßen, auf denen die Mittelmarkierung verblasst sei, würden die Striche neu aufgetragen. Der beauftragte Unternehmer habe aber viel zu tun, da er in ganz Südniedersachsen Aufträge habe. Daher sei nicht sicher, ob er das noch dieses Jahr schaffe.

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