Kabel waren nicht fertig verlegt

Neue Gehwege in Scheden für Glasfaser aufgerissen

Quantzstraße in Scheden: Bauarbeiten an Bushaltestelle
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Der neu gepflasterte Bürgersteig an der Quantzstraße in Scheden ist einige Tage nach Fertigstellung wieder aufgemacht worden.

Scheden – Die Bauarbeiten an der Gaußstraße und der Quantzstraße in Scheden stehen kurz vor dem Ende, die Ortseinfahrt über die Gaußstraße von der B 3 ist wieder frei. Nun werden die neu gepflasterten Bürgersteige an einigen Stellen wieder aufgebrochen. Grund dafür sind Nachbesserungen und die Verlegung von Glasfaserkabeln.

Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling informiert auf Nachfrage, dass die Bauabnahme an der Gaußstraße bereits stattgefunden habe und dort nun einige Ausbesserungen nötig seien. Die Abnahme an der Quantzstraße stehe noch aus. „Ende Mai dürfte alles fertig sein“, so Rüngeling.

Das trifft jedoch nicht auf die Verlegung der Glasfaserkabel zu: Weil die Goetel mit der Verlegung der Glasfaserkabel vor der Sanierung der Straßen und Gehwege nicht fertig geworden war, ragten an einigen Stellen im Dorf Kabel aus der Erde. Dort werden die Gehwege nun wieder aufgerissen, um die Kabel miteinander zu verbinden. Auch die Hausanschlüsse müssen noch gelegt werden.

Bürger zahlen keine zusätzlichen Kosten

Weil in der Vergangenheit Subunternehmer der Goetel die Straßen nach der Glasfaserkabel-Verlegung nicht wieder fachgerecht zugeschüttet haben, dürften die Arbeiter die Straßen jetzt nur aufreißen. Die Löcher werden durch die selbe Firma, die die Straßen saniert hat, wieder geschlossen. „Das Projekt hat Millionen Euro an Förderung erhalten, wir werden darauf achten, dass die Straßen ordentlich zugemacht werden“, sagt Ingrid Rüngeling.

Weil die Goetel den Zeitplan für die Verlegung nicht eingehalten hat, müsse sie nun für die zusätzlichen Kosten aufkommen. Die Bürger, die einen Anteil der Sanierung tragen, müssten nicht mehr zahlen, betont die Bürgermeisterin.

Schulstraße ist nächstes Bauprojekt in Scheden

Bei den Bauarbeiten habe die Gemeinde eng mit dem Wasserverband und dem Energieversorger zusammengearbeitet, sodass in diesem Bereich in den kommenden Jahren keine weiteren Arbeiten zu erwarten seien. Die Telekom habe sich jedoch nicht zu einer gemeinsamen Baumaßnahme bereit erklärt, weshalb spätere Arbeiten an den Kupferkabeln möglich seien.

Genauere Informationen zu den Arbeiten und Kosten der Bauprojekte sollen folgen. Als Nächstes soll die Schulstraße erneuert werden. Dafür folge in Kürze die Ausschreibung.

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