Neuer Kreis: Dienstleistung an vier Standorten

Landkreis Göttingen. Am 1. November 2016 fusionieren die Landkreise Göttingen und Osterode. Die Struktur der Kreisverwaltung steht fest mit Standorten in Göttingen, Duderstadt, Hann. Münden und Osterode.

Eine wichtige Etappe auf dem Weg zum neuen Landkreis ist erreicht. Führungskräfte aus den Verwaltungen der Landkreise Göttingen und Osterode am Harz haben das Organigramm der künftigen gemeinsamen Verwaltung erarbeitet. , teilte Landrat Bernhard Reuter mit. Er hatte den für die Fusion zuständigen Unterausschusses des Kreistags über den künftigen Zuschnitt informiert.

Damit stehen eineinhalb Jahre vor der Fusion zum neuen Landkreis Göttingen am 1. November 2016 die Verwaltungsgliederung, die Aufgabenverteilung in den künftigen Fachbereichen und das dezentrale Angebot bürgernaher Dienstleistungen an den Standorten Göttingen, Osterode, Hann. Münden und Duderstadt fest.

Nach Angabend des Landrats ist die Verwaltung des künftigen Kreises in in elf Fachbereiche und fünf Stabsstellen gegliedert. Das Ziel, mit der Fusion Personalkosten einzusparen, werde erreicht. „Die Personalkosteneinsparung liegt bei 4,38 Prozent. Damit ist der Zukunftsvertrag eingehalten“, erklärte Reuter. Im Zukunftsvertrag mit dem Land Niedersachsen haben sich Landkreise verpflichtet, bis 2019 im Vergleich zum Jahr 2013 vier Prozent der Kosten einzusparen.

In dem seit eineinhalb Jahren laufenden Fusionsprozess sei ein gutes Arbeitsklima zwischen den Beschäftigten beider Kreisverwaltungen entstanden, so Reuter.

Als nächste Schritte kündigte der Landrat die Harmonisierung der Arbeitsabläufe, die Planung der Stellenbesetzungen sowie den Aufbau von IT-Strukturen für die neue Kreisverwaltung an.

Als politische Herausforderung beschrieb er die Haushaltsaufstellung für das Jahr 2017. Es gebe schlicht den gemeinsamen Kreistag noch nicht, der die Vorgaben für die Haushaltsaufstellung beschließen könne, machte Reuter deutlich. „Wir werden gemeinsam überlegen, wie wir diese demokratische Lücke schließen“, warb Reuter im Ausschuss um die Mitarbeit der Kreistagsfraktionen.

Zu Beginn der Sitzung des Unterausschusses Kreisfusion wurde Reinhard Dierkes (SPD) zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Dierkes war nach Ausscheiden des vorherigen Vorsitzenden, Jörg Wieland (SPD), in den Unterausschuss nachgerückt. (red/kri)

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