Bagger rollen bald

"Das letzte Sahnestück": Neues Baugebiet in Hann. Münden bereit 

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„Diese Fläche ist ein Sahnestück in Gimte und auch das letzte“, sagte Ronald Schminke, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Bauvereins Münden, zum Start des neuen Baugebiets.

„Diese Fläche ist ein Sahnestück in Gimte und vermutlich auch das letzte“, sagte Ronald Schminke, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Bauvereins Münden, zum Start des neuen Baugebiets Gimte 1 an der Hallenbadstraße. Auf insgesamt 22.513 Quadratmetern, davon 18.000 bebaute Fläche, sollen 36 neue, voll erschlossene Bauplätze entstehen. 

Erlös fließt in neue Mietshäuser 

Die Größe der Grundstücke beträgt jeweils 351 bis 617 Quadratmeter. Die Preise liegen bei 130 bis 150 Euro pro Quadratmeter. Als Ausgleichsfläche und für die Entwässerung des Geländes ist ein Regenrückhaltebecken vorgesehen. Zusätzlich werden entlang der Hallenbadstraße 12 hochstämmige Bäume gepflanzt.

Der Bauverein Münden hatte das Grundstück vor drei Jahren von mehreren Eigentümern erworben. Die durch den Verkauf der Baugrundstücke erzielten Erlöse wolle der Verein in die Instandsetzung und den Bau von neuen Mietshäusern investieren, erklärte Jörg Wieland, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bauvereins. 

Ohne fossile Brennstoffe 

Dank eines beschleunigten Genehmigungsverfahrens konnte der Bebauungsplan schneller als üblich beschlossen werden. „Planer und Verwaltung haben Hand in Hand gearbeitet. Genau das ist der richtige Weg“, lobte Mündens Bürgermeister Harald Wegener.

Für das gesamte Baugebiet ist ein innovatives Energiekonzept geplant: Zur Versorgung der Häuser mit Wärme und Warmwasser erstellten die Versorgungsbetriebe Hann. Münden mit dem Ingenieurbüro Innovatec ein Konzept, das ohne fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas auskommt. Ein Nahwärmenetz soll die Häuser mit Wärme aus erneuerbaren Energien versorgen. 

So soll es aussehen: Der Lageplan zeigt das Baugebiet in Gimte. 

Weitere Partner des Projektes sind die Sparkasse Münden und die Ingenieurbüros Henke und Herbold. Die Planer haben zudem die digitale Zukunft berücksichtigt: Alle Grundstücke sollen an ein Glasfasernetz der Göttinger Firma goetel angeschlossen werden. Mit dem Anschluss sind Übertragungsraten bis zu 1000 Megabit pro Sekunde möglich.

Nachfrage ist hoch 

Die Arbeiten für das Baugebiet sollen ab Juni mit der Anlage von Baustraßen beginnen, parallel dazu sollen dann die Grundstücke verkauft werden. Laut Wieland ist die Nachfrage nach den Grundstücken für den Wohnpark „Gimte 1“ hoch. 

Daher habe der Bauverein ein dahinterliegendes, 16.000 Quadratmeter großes Grundstück gekauft. Neben weiteren 24 Bauplätzen sollen dort ein Spielplatz und ein bis zwei Mietshäuser im Geschosswohnungsbau entstehen. „Wir hoffen auf ein schnelles Genehmigungsverfahren und darauf, dass die Planungen für Gimte 2 bald abgeschlossen sein werden“, sagt Wieland.

Die amtlichen Bekanntmachungen zum Bebauungsplan Gebiet Gimte 1 und zu den Änderungen des Flächennutzungsplans sind einsehbar unter hann.muenden.de. Bei Interesse an einem Bauplatz: Bauverein Münden, Tel. 05541/956080, E-Mail an: wieland@bauverein-muenden.de

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