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Neues Baugebiet in Dransfeld: Ausschuss stimmt Ausweisung von „Zaunstätte II“ zu

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Von: Per Schröter

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Hier in der Verlängerung des Baugebietes Zaunstätte I/Auf der Windmühle soll das neue, zehn Hektar große Baugebiet Zaunstätte II entstehen.
Hier in der Verlängerung des Baugebietes Zaunstätte I/Auf der Windmühle soll das neue, zehn Hektar große Baugebiet Zaunstätte II entstehen. © Per Schröter

Die Stadt Dransfeld plant ein neues Baugebiet. Es soll „Zaunstätte II“ heißen. Die Kleingartenanlage im Südosten des Gebietes sollen ebenso erhalten bleiben wie eine Grünfläche im Nordwesten.

Dransfeld – Die Stadt Dransfeld plant die Ausweisung eines rund zehn Hektar großen Baugebietes. Den Aufstellungsbeschluss für einen entsprechenden Bebauungsplan fassten die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) am Montag (14.03.2022) während ihrer Online-Sitzung einstimmig.

Dransfeld: Neubaugebiet soll ausgewiesen werden

Das Baugebiet „Zaunstätte II“ soll sich im Westen an die bestehende Bebauung Zaunstätte/Auf der Windmühle) angrenzend bis zur Landesstraße 560 (Varloser Straße) erstrecken. Auf rund 70 000 Quadratmetern vermarktbarer Fläche könnten dort nach Aussage von Stadtdirektor Mathias Eilers bis zu 120 Wohneinheiten entstehen, wobei auch Mietwohnungen eingeplant werden sollen. Die genaue Lage des „Mehrgeschosswohnungsbaus“ solle im Bebauungsplanverfahren erst noch festgelegt werden.

Geplantes Baugebiet in Dransfeld: Zaunstätte II soll im Westen an die bestehende Bebauung anknüpfen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt stimmte zu.
Geplantes Baugebiet in Dransfeld: Zaunstätte II soll im Westen an die bestehende Bebauung anknüpfen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt stimmte zu. © Per Schröter

Die Kleingartenanlage im Südosten des Gebietes sollen ebenso erhalten bleiben wie eine Grünfläche im Nordwesten. Ein Lärmschutzwall entlang der L 560 und der Bundesstraße wurde bereits vorsorglich eingeplant, ebenso zwei Regenrückhaltebecken.

Verwaltung und Landkreis sollen Durchführbarkeit klären

„Nachdem im Vorfeld allgemeiner Konsens darüber geherrscht hat, dass zunächst die denkbar größte Variante für die Zaunstätte II eingeplant werden soll, wird heute nur die Hülle des Plangebietes beschlossen“, betonte Mathias Eilers. Einzelheiten – auch über die tatsächliche Größe und Ausdehnung des neuen Baugebietes – würden dann im Planungsprozess festgelegt. „Dies ist ein erster Ideenansatz“, so der Stadtdirektor. „Ich habe bei den interfraktionellen Gesprächen im Vorfeld den Eindruck bekommen, dass wir bei der Auswahl eines neuen Baugebietes mit der Zaunstätte II eine gangbare Lösung gefunden haben“, meinte Dransfelds Bürgermeister Jan-Thomas Geyer (CDU). Etwas kritischer sah es Anja Bleyer (Freie Wähler). „Wenn die Zaunstätte II in der geplanten Größe erschlossen wird, dann fallen mögliche Baugebiete in den Ortsteilen weg“, sagte sie. „Und wenn es so kommt, werde ich auf keinen Fall zustimmen.“

Mit dem Aufstellungsbeschluss wurde die Verwaltung zunächst beauftragt, zusammen mit dem Landkreis Göttingen die grundsätzliche Durchführbarkeit eines Baugebietes „Zaunstätte II“ abzuklären.

„Außerdem steht noch die Frage nach einem möglichen Projektträger zur Erschließung der Flächen im Raum“, sagte Mathias Eilers. Das Baugebiet „Zaunstätte I“ war von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) erschlossen worden, die auch für eine weitere Entwicklung der neuen Flächen zur Verfügung stehen würde. Auf jeden Fall sollten nun aber auch Gespräche mit der VR-Bank in Südniedersachsen und der Sparkasse Göttingen geführt werden. (Per Schröter)

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