Wann wird in Münden gesurft?

Neues von der Mündener Welle

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Hier soll die Surferwelle entstehen: das historische Nadelwehr an der Wanfrieder Schlagd in Hann. Münden. 

Bereits seit längerer Zeit ist das Projekt einer stehenden Welle für Surfer an der Wanfrieder Schlagd in Hann. Münden im Gespräch. Es gibt Neuigkeiten. 

Bereits seit längerer Zeit ist das Projekt einer stehenden Welle für Surfer an der Wanfrieder Schlagd in Hann. Münden im Gespräch. Jetzt melden die Initiatoren um Ideengeber Fritz Fehrensen Neuigkeiten zum Planungsstand.

„Mittlerweile sind wir ein Team von neun Aktiven, die ihre Kompetenzen unter anderem in den Bereichen Kommunikation, Projektentwicklung, Marketing und Förderakquise haupsächlich ehrenamtlich einbringen“, erklärt Projektinitiator Fehrensen.

Zu dem Team gehören laut Fehrensen aktuell: Frank Beberoth, Matthias Biroth, Barbara Brübach, Mike Förster, Harald Funken, Angela Köneke, Tobias Siebert und Tobias Vogeley.

Gespräche für Surferwelle in Hann. Münden laufen gut

Ein wichtiger Schritt seien die Gespräche mit den beteiligten Behörden: Mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) sei man im guten Kontakt. Das Amt habe sein Einverständnis signalisiert, solange das historische Nadelwehr nicht angetastet werde. Zudem seien die Initiatoren mit der Fischereigenossenschaft und dem Mündener Anglerverein einer Meinung, dass keine Verschlechterung für die Fische in den Flüssen eintreten dürfe, teilte Fehrensen mit. Nach konstruktiven Gesprächen mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küstenschutz und Natur (NLWKN) stünden noch termine mit weiteren Gruppen an, bevor ein Genehmigungsverfahren eingeleitet werden könne.

Trägerverein für Surferwelle in Hann. Münden gegründet

Als Träger für die Welle soll in Kürze ein Verein gegründet werden. Bald soll dieser auch im Netz und den sozialen Netzwerken facebook und instagram vertreten sein, um über das Projekt zu informieren.

Finanzierungsplan für die Mündener Welle

Die Kosten für die Welle sollen sich schätzungsweise auf eine Summe zwischen 450 000 und 550 000 Euro belaufen. Der gemeinnützige Wellen-Verein, solle dann als Betreiber ein Angebot für Outdoor-Wassersport liefern. Vereinsmitglieder sollen zu bestimmten Zeiten ohne zusätzliche Kosten die Welle nutzen können, Nicht-Mitglieder zahlen eine noch zu bestimmende Tagesgebühr. Die Finanzierung müsse sich aber aus vielen verschiedenen Bausteinen zusammensetzen, wie Crowdfunding, Fördergelder, Sponsoring, Mitgliederbeiträge, Werbeeinnahmen sowie Einnahmen aus Wettbewerben und Veranstaltungen.

Hilfe für Surferwelle in Hann. Münden durch Politik

Die Politik sei von Anfang an gegenüber der Welle sehr positiv eingestellt gewesen, lobt Fritz Fehrensen. Die Verwaltung habe mit Know How und der Zeit der Mitarbeiter große Unterstützung geleistet. Ohne diese wäre er nicht so weit gekommen, betont Ideengeber Fehrensen.

Surferwelle in Kassel keine Konkurrenz

Auch in anderen deutschen Städten gibt es Bemühungen, eine Flusswelle zu realisieren.

Ein Beispiel dafür sei die Fulle-Welle in Kassel, so Fehrensen. Man sehe jedoch darin keinen Nachteil für die Planungen der Mündener Welle: „Wir hoffen auf einen River Surfing Tourismus, denn für Surfer sind unterschiedliche Wellen in naher Umgebung sehr spannend. Wenn jemand aus München in unsere Region kommt, dann lohnt es sich doppelt, wenn er in Kassel und in Hann. Münden surfen kann“, erklärt Angela Köneke, Mitglied im Welle-Team. Mit einer Flusswelle am Nadelwehr könne man eine Verjüngungskur für Hann. Münden in Gang setzen“, so Knönecke.

Das Projekt der Surferwelle an der Wanfrieder Schlagd

An der Wanfrieder Schlagd, die derzeit noch renoviert wird, könnte bald eine Surferwelle, ähnlich wie die Welle am Eisbach in München entstehen. Dafür möchte Ideengeber Fritz Fehrensen mit seinen Partnern eine stehende Welle unterhalb des Historischen Nadelwehrs, das vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt betrieben wird, errichten. Mit einer Verankerung und einem sogenannten Kicker soll der Wasserfluss dafür in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Für die nötigen Genehmigungen stehen die Initiatoren im Austausch mit den Behörden.

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