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Nico Radünz ist neuer Leiter der Kindertagesstätte am Pastorenberg in Dransfeld

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Von: Per Schröter

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Als neuer Leiter der Kindertagesstätte am Pastorenberg ist Nico Radünz für jeden Spaß zu haben und probierte für das Foto gleich mal die Rutsche auf dem Kita-Spielplatz aus.
Als neuer Leiter der Kindertagesstätte am Pastorenberg ist Nico Radünz für jeden Spaß zu haben und probierte für das Foto gleich mal die Rutsche auf dem Kita-Spielplatz aus. © Per Schröter

In der Evangelischen Kindertagesstätte am Pastorenberg in Dransfeld übernimmt Nico Radünz ab sofort die Leitung. Der 30-Jährige leitet ein reines Frauenteam.

Dransfeld – Das Betreuen von Kindern in einem Kindergarten ist nicht gerade eine Männerdomäne. Für Nico Radünz, den neuen Leiter der Evangelischen Kindertagesstätte am Dransfelder Pastorenberg, stand eine Ausbildung zum Erzieher dennoch seit seiner Jugend ganz oben auf dem Wunschzettel.

„Als ich 16 Jahre alt war, habe ich den Fußballtrainerschein gemacht und danach eine F-Jugendmannschaft trainiert“, sagt Nico Radünz. „Dabei habe ich gemerkt, dass das Arbeiten mit kleinen Kindern genau mein Ding ist.“ Nach seinem Schulabschluss hat der heute 30-Jährige, der mit seiner Frau, zwei Kindern und einem Schäferhund in Friedland lebt, an den Berufsbildenden Schulen in Einbeck eine Ausbildung zum Sozialassistenten begonnen und später an den Beruflichen Schulen in Witzenhausen den Abschluss zum staatlich anerkannten Erzieher gemacht.

„Seither habe ich reichlich Erfahrung in verschiedenen Bereichen sammeln dürfen“, sagt Radünz. Unter anderem sei er fünf Jahre in Hann. Münden tätig gewesen und habe dort drei Jahre im Bereich Jugendhilfe im Haus Tannenkamp und zwei Jahre als Leiter der AWO-Kindertagesstätte am Schloss gearbeitet.

Radünz ist Chef von neun Frauen

„An der Stelle hier in Dransfeld hat mich das christliche Selbstverständnis gereizt, dass hier wirklich jeder willkommen ist“, sagt Radünz, für den immer sein pädagogischer Auftrag im Vordergrund stehe. „Darunter verstehe ich, Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder zu übernehmen und eine Umgebung zu schaffen, die es jedem Kind ermöglicht, sich in seiner Entwicklung bestmöglich zu entfalten.“ Mit „Freude und Entschlossenheit“ werde er sich gemeinsam mit seinem aus neun Frauen bestehenden Team auf diesen Weg machen. „Bei uns sollen sich alle wohlfühlen – Kinder, Eltern, Mitarbeiterinnen sowie alle Besucher unserer Einrichtung“, verspricht er. Wichtig als Basis seien ihm dabei „die kleinen Dinge des Lebens wie Freundlichkeit, gegenseitige Wertschätzung, Toleranz und ein respektvolles Miteinander“.

Chef einer reinen „Frauenmannschaft“ zu sein, stelle für Radünz kein Problem dar. „Eine Herausforderung ist allerdings, allen Generationen mit ihren unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen gerecht zu werden“, sagt er. Weil für ihn die Kolleginnen „meine Expertinnen vor Ort“ seien, lasse er ihnen bei ihrer pädagogischen Arbeit viel Spielraum.

„Allerdings bringe ich wie jeder Mensch natürlich meine persönlichen Vorstellungen und Ideen mit, was auch für einige Veränderungen sorgen wird“, so Radünz. Gleichzeitig versichere er jedoch, das Bewährtes auch bestehen bleibt.

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