Rettungskräfte suchten zwei Tage

Mann fällt in Fluss und verschwindet spurlos: Angler finden Leiche am Ufer

In Hann. Münden ist ein Mann in einen Fluss gefallen. Von ihm fehlt jede Spur.
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In Hann. Münden ist ein Mann in einen Fluss gefallen. Von ihm fehlte jede Spur.

In Hann. Münden im Kreis Göttingen ist ein Mann in die Weser gefallen. Die Suche nach ihm musste nach Tagen eingestellt werden. Nun wurde seine Leiche gefunden.

Update vom Mittwoch, 18.08.2021, 13.06 Uhr: Am Weserufer bei Gimte haben Angler am Dienstag (17.08.2021) gegen 17.20 Uhr eine Leiche entdeckt, wie die Polizei mitteilt. Sie geht davon aus, dass es sich um den Vermissten handelt, der am Samstag hilferufend in der Weser gesehen und bei einer großangelegten Rettungsaktion bis Sonntagabend (15.08.2021) gesucht wurde.

Der Tote lag demnach vor einer Buhne im Wasser. Die Angler benachrichtigten die Freiwillige Feuerwehr, die den Mann aus dem Fluss barg.

Der Mann konnte als ein 24-jähriger Hann. Mündener identifiziert werden, der wenige Stunden vor dem Fund von seinem Mitbewohner als vermisst gemeldet wurde. Sein Leichnam wurde von der Polizei beschlagnahmt. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es derzeit nicht. „Ein tragischer Unglücksfall scheint wahrscheinlich“, heißt es in der Mitteilung.

Mann fällt bei Hann. Münden in Fluss: Polizei stellt Suche ein

Update vom Montag, 16.08.2021, 12.49 Uhr: Von dem Mann, der bei Hann. Münden in die Weser gefallen ist, fehlt weiterhin jede Spur. Laut Polizei Göttingen wird die Suche am Montag (16.08.2021) nicht weitergeführt. Die Polizei erwartet nicht, dass der Vermisste noch gefunden wird.

Update vom Sonntag, 15.08.2021, 11.25 Uhr: Die Suche nach dem vermissten Mann in der Weser bei Hann. Münden ist am Samstag ergebnislos verlaufen. Das teilte die Mündener Polizei mit. Die Suche wird heute fortgesetzt. Am Samstag suchten die Rettungskräfte bis zum Einbruch der Dämmerung den Fluss ab. Auch Taucher waren im Einsatz.

Mann fällt in Fluss und verschwindet spurlos - Suche bis zum Abend erfolglos

Update vom Samstag, 14.08.2021, 19.35 Uhr: Ein Großaufgebot an Rettungskräften sucht noch immer einen mutmaßlich in hilfloser Lage in der Weser treibenden Mann. Der Mann sei zuvor in Hann. Münden im Landkreis Göttingen in den Fluss gefallen.

Wie die Polizei am Abend mitteilte, sollen Zeugen gegen 15.05 Uhr unabhängig voneinander einen circa 30 bis 40 Jahre alten Mann gesehen haben, der mit den Armen winkend und um Hilfe rufend im Fluss treiben würde. Er soll einen Bart tragen und mit einem karierten Hemd bekleidet gewesen sein.

Zunächst wurde er im Bereich des Wesersteins und dann kurz danach etwas weiter flussabwärts unterhalb der
Weserbrücke gesichtet. Inzwischen sind zahlreiche Einsatzkräfte aus Niedersachsen und Hessen unterwegs – darunter die Polizei, Wasserschutzpolizei, THW und Feuerwehr. Auch Taucher, eine Drohe, ein Sonarboot sowie ein Hubschrauber sind im Einsatz. Bislang fehlt weiterhin jede Spur, so die Polizei.

Niedersachsen: Mann fällt in Fluss – Großaufgebot vor Ort

Erstmeldung vom Samstag, 14.08.2021: Hann. Münden – Aktuell befinden sich die Feuerwehren aus Reinhardshagen, Hann. Münden und Hemeln, die Feuerwehr Hedemünden mit der Drohne sowie das THW, der Hubschrauber Christopher 7 und die Polizei bei einem Einsatz auf und an der Weser, um einen Mann zu suchen, der am Weserstein in den Fluss gefallen ist.

Insgesamt sind fast 50 Helfer dabei. Nach Darstellung von Mündens Stadtbrandmeister Dieter Röthig, der den Einsatz leitet, alarmierten Passanten am Samstag (14.08.2021) um 15.10 Uhr die Feuerwehr.

Niedersachsen: Sechs Boote unterstützen Suchaktion

Mit sechs Booten sind die Einsatzkräfte auf dem Wasser und fahren die Weser zwischen Hann. Münden und Reinhardshagen/Hemeln ab, während der Hubschrauber aus der Luft nach dem Vermissten sucht. Auch nach über zwei Stunden konnte der Mann noch nicht entdeckt werden. (zpy, kas)

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