Zukunft gesichert

Notdienstzentrale zieht bald in Nephrologisches Zentrum um

Hann. Münden. Es ist der erhoffte Befreiungsschlag für die Ärztliche Notdienstzentrale in Hann. Münden. Innerhalb der kommenden anderthalb Wochen soll sie von Neumünden in das Nephrologische Zentrum Niedersachsen (NZN) an den Vogelsang umziehen.

„Das ist das Zeichen, auf das wir dringend gewartet haben“, sagt ein erleichterter Dr. Achim Echtermeyer, Vorsitzender des Vereins der Ärztlichen Notdienstzentrale Hann.Münden gegenüber der HNA. Das Signal sei von der Investorengruppe gekommen, die das NZN zum 1. Februar von der insolventen Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste (AWO GSD) kaufen will (HNA berichtete).

Damit hat sich das Blatt für die Notdienstzentrale zum Positiven gewendet. Denn ihre Zukunft schien vor wenigen Tagen noch völlig ungewiss. Das betonte Echtermeyer, Mediziner in Scheden.

Dr. Achim Echtermeyer

Die Notdienstzentrale ist derzeit noch am alten Standort des früherenKrankenhauses an der Burckhardtsraße in Neumünden. „Die Patientenzahl ist seit dem Umzug des Krankenhauses ins NZN zurückgegangen“, sagt Echtermeyer und nennt Zahlen. Seit Mitte Dezember habe der Notdienst circa 20 Prozent weniger Patienten zu verzeichnen. Diese Reduzierung könne man nicht lange durchhalten, so Echtermeyer. In den vergangenen Jahren seien durchschnittlich pro Quartal jeweils 1500 bis 1600 Notdienstpatienten in die Zentrale gekommen.

Die Zentrale, die von 60 Ärzten aus dem Altkreis Münden unterhalten wird, sei eine gemeinnützige Organisation, betont Echtermeyer: „Wir müssen betriebswirtschaftlich arbeiten, dürfen aber keine Gewinne machen. Bislang war das für uns ein Nullsummenspiel.“ Nun ist die Zukunft der Zentrale gesichert.

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