Ein Bad ohne Barrieren

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Unkompliziert und schnell möglich: Der Umbau von der Badewanne zur Dusche – mit einem Einstieg in die Badewanne und einer Duschkabine.

Enge Zimmertüren, steile Treppenhäuser, ein mühsamer Einstieg in die Badewanne: Vermeintliche Kleinigkeiten der Wohnungseinrichtung, die jüngere Menschen kaum bemerken, sind im Alter bei einer eingeschränkten Beweglichkeit schnell gefährliche Hindernisse.

Typische Stolperfallen wie ausgetretene Treppenstufen oder rutschige Fliesen im Bad können zu Stürzen und schmerzhaften Verletzungen führen.

Das Angebot an barrierefreiem Wohnraum deckt derzeit hierzulande bei weitem nicht die Nachfrage. „Angesichts der demographischen Veränderungen der Gesellschaft wird der Bedarf an altersgerechten Wohnungen in den kommenden Jahren weiter stark zunehmen“, sagt Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Dabei müssen Haus- und Wohnungseigentümer nicht unbedingt einen aufwändigen Komplettumbau auf sich nehmen. Schon vergleichsweise einfache, barrierefreie Umbauten können Gefahrenstellen beseitigen – zum Beispiel im Bad mit einem fast ebenerdigen Zugang zur Badewanne oder mit dem Umbau der Wanne zu einer großzügig bemessenen Dusche.

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Der entscheidende Vorteil der barrierefreien Badsanierung: Die Arbeiten sind in aller Regel innerhalb eines Arbeitstages ohne allzu viel Lärm und Schmutz erledigt, das Bad kann schon nach kurzer Unterbrechung weiter genutzt werden – und die vorhandene Einrichtung bleibt bestehen. So lässt sich beispielsweise fast jede vorhandene Badewanne nachträglich mit einer praktischen Tür ausstatten. Dazu wird passgenau in die vorhandene Wanne eine Öffnung eingefügt und die Tür aus hoch bruchfestem Kunststoff eingesetzt. Selbst die Fliesen der Wannenverkleidung werden beim Einbau nicht beschädigt. Der bequeme Einstieg bedeutet ein Plus an Sicherheit und Bequemlichkeit – und das keineswegs nur für die Generation 50plus. Auch in Haushalten mit Kindern ist die Wanne mit Tür eine praktische Lösung. (djd/pt)

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