Ortsrat: Löschwasserproblem in Benterode lösen

Benterode. Der Ortsrat von Benterode will, dass im Investitionsplan 2014 bis 2018 ein Betrag von 70 000 Euro bereitgestellt wird, um die Löschwasserversorgung in dem Dorf sicherzustellen.

Die Löschwasserpanne beim jüngsten Brand in Benterode war ein zentrales Thema im Ortsrat. Das berichtete Ortsbürgermeister Uwe Bischoff gestern im Gespräch mit der HNA. Die öffentliche Sitzung am Samstagabend im Dorfgemeinschaftshaus war mit gut besucht - etwa 25 Einwohner waren erschienen.

Bei der Diskussion über die Nachwirkungen des Brandes sei zum Ausdruck gekommen, dass Ortsrat und Bürger auf eine Lösung des Löschwasserproblems drängen. Der Ortsrat beschloss nach Bischoffs Worten einstimmig, im Investitionsplan 2014 bis 2018 einen Betrag von 70 000 Euro zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung aufzunehmen. Wofür das Geld eingesetzt werde, das müssten die Fachleute entscheiden, so Bischoff.

Der Beschluss des Ortsrats wird als Empfehlung an den Gemeinderat von Staufenberg gehen, der endgültig über Investitionsplan und Haushalt 2015 entscheidet.

Wie berichtet, war in einem Zweifamilienhaus in der Königstraße ein Brand ausgebrochen. Der Druck am dortigen Hydranten war zu gering gewesen, um einen Löschangriff führen zu können. Die Feuerwehr musste auf weiter entfernte Hydranten ausweichen.

Ein weiteres Thema, das den Benterödern am Herzen liegt, ist der Ausbau der Ortsdurchfahrt. Bauamtsleiter Klaus-Günter Kirk, berichtet Ortsbürgermeister Bischoff, habe dem Ortsrat und Anwohnern der Straße den Stand der Planung erläutert. Die Ausbaupläne lägen der Straßenbaubehörde des Landes in Bad Gandersheim vor.

Parallel dazu untersuche der Wasserverband Peine das Leitungsnetz in der Ortsdurchfahrt, um bei einer Fahrbahnsanierung zuvor auch Kanal- und Wasserleitung erneuern zu können, sofern das nötig ist. Der Bauamtsleiter habe den Anwohnern erläutert, dass die neue Fahrbahn vom Land bezahlt werde, der Gehweg sowie die dazu gehörige Straßenbeleuchtung werde von Anliegern und Gemeinde gemeinsam getragen. Die Fahrbahn werde 6,50 Meter breit, der Gehweg 1,50 Meter. Dieser werde von Ortsbeginn bis Ortsausgang durchgebaut, bisher geht der Bürgersteig nur bis zur Hälfte. Im nächsten Jahr, das habe Klaus-Günter Kirk angekündigt, werde die Gemeinde die Anlieger zu einer Informationsveranstaltungen einladen. (kri)

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