Kirchenkreis zieht Bilanz

Pharao für eine Halbzeit im Altkreis Münden

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Großer Applaus für kleine Menschen: 13 Kinder spielten diesen Sommer vor 550 begeisterten Zuschauern das Musical „Israel in Ägypten“. 

Ein Jahr Vorbereitungszeit, drei sehr gut besuchte Vorstellungen – Kirchenkreiskantorin Gabriele Renneberg zieht Bilanz zum Kinder- und Jugendprojekt des Kirchenkreises Münden.

Insgesamt waren es über 550 Besucher, die sich das Kindermusical „Israel in Ägypten“, komponiert und geschrieben von Thomas Riegler, angeschaut hatten. 13 Kinder aus dem Untergericht im Alter von sieben bis 15 Jahren waren in die Rollen von Israeliten, Ägypter, Heuschrecken oder Frösche geschlüpft. Jedes Kind hatte gleich mehrere Rollen gespielt. „Alle Kinder waren großartig, brauchten am Ende überhaupt keine Hilfestellung beim Sprechen der Texte und begeisterten ihr Publikum durch klare Gesänge und eine grandiose Darstellung jeder einzelnen Szene.“

Mose als Hauptrolle wurde von Johanna Lapp sowohl bei der Premiere in Dransfeld, als auch in Hedemünden und zum Abschluss in der evangelischen St. Petrus Kirche Landwehrhagen gespielt. Emma Eilers und Jonas Oppel schlüpften jeweils zu einer Aufführung in die Rolle des Pharaos, der zweiten Hauptrolle. Doch wem die Rolle der dritten Aufführung überlassen?

Statt zu losen, entschieden die beiden Organisatoren: Bei der Abschlussveranstaltung durfte jeder für eine Halbzeit Pharao sein. Ein fairer Umgang miteinander, denn das ist auch die Botschaft, die hinter der Bewältigung von den zehn Plagen Moses stehen: dass Menschen niemals unterdrückt werden dürfen, egal welcher Herkunft oder Hautfarbe.

Während Gabriele Renneberg in den Vorbereitungen viel Wert auf szenische Darbietung und Gesang gelegt hatte, steckte viel Herzblut von Kirchenkreisjugenddiakonin Christine Döhling in den Requisiten und den Kostümen. Eine sechsköpfige Band bestehend aus Profimusikern und sehr guten Laien (Querflöte, Violine, Posaune, E-Piano, E-Bass und Schlagzeug), begleitete die kleinen Darsteller in die Zeit des Alten Testaments.

Ob es im nächsten Jahr nach „Mönsch Martin“ und „Israel in Ägypten“ ein drittes Kindermusical vom Kirchenkreis geben wird, lässt Gabriele Renneberg offen. Ideen für ein neues Konzept gäbe es schon, aber das müsse noch überdacht werden.

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