Anwohner machen ihrem Ärger Luft

Proteste mit Plakaten gegen Benteröder Buckelpiste

Rund 20 Plakate hängen an der Königstraße in Benterode, der Ortsdurchfahrt.
+
Rund 20 Plakate hängen an der Königstraße in Benterode, der Ortsdurchfahrt.

Anwohner der Ortsdurchfahrt von Benterode haben am Samstag mit einer Plakataktion dagegen protestiert, dass die Landesverkehrsbehörde erneut die Sanierung der Landesstraße verschoben hat.

Benterode – Wie Werner Dümer, einer der Mitinitiatoren berichtet, hängen nun rund 20 Plakate mit Sprüchen wie „Dein gutes Auto ist nichts wert, wenn es durch Benterode fährt“ oder „Lkws lassen Gläser wackeln“ an der Königstraße. Seit Jahren ist die Straße in dem Staufenberger Ortsteil marode, werden Sanierungspläne immer wieder verschoben.

Auch für dieses Jahr waren die Arbeiten geplant, bis die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sie erneut zurückstellte. Sie begründet die Verschiebung damit, dass die als Umleitungsstrecke für den Durchgangsverkehr benötigte Landesstraße 562 zwischen Sandershausen und Landwehrhagen nicht genutzt werden könne, weil die hessische Straßenverkehrsverwaltung Hessen Mobil dort ebenfalls Sanierungsarbeiten bis Mitte 2022 plane.

Nach Angaben von Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein, sei der Trinkwasserschutz im Raum Sandershausen letztlich der Grund gewesen, dem Bauvorhaben in Hessen Vorrang zu geben. Bei den Arbeiten dort gehe es auch um die Sicherung von Trinkwasserbrunnen. Nun soll in Benterode ab Juli 2022 gebaut werden.

Die Menschen in Benterode seien nicht nur verärgert, sondern bitter enttäuscht, so Uwe Bischoff, langjähriger Ortsbürgermeister von Benterode und Anwohner der Königstraße. „Wir in Benterode fühlen uns von der Politik im Stich gelassen.“ (Ekkehard Maass)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.