Feuerwehrübung

Realitätsnah und fordernd: Staufenberger Feuerwehr durchlief Belastungsübung

Belastungsübung: Zwei gefüllte 20-Liter-Kanister mussten 100 Meter weit getragen werden. Das Training fand in Sichelnstein statt.
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Belastungsübung: Zwei gefüllte 20-Liter-Kanister mussten 100 Meter weit getragen werden. Das Training fand in Sichelnstein statt.

Auch die Feuerwehren werden durch die neue Coronalage ausgebremst. Die Wehren in Staufenberg absolvierten nun eine Belastungsübung. So sollen die Atemschutzträger geschult werden.

Staufenberg – Eine Belastungsübung unter Atemschutz haben die Feuerwehren Escherode und Sichelnstein vor Kurzem absolviert. Da die Atemschutzübungsanlage des Landkreises Göttingen aufgrund aktuellen der Pandemie-Situation nicht genutzt werden könne, habe die Feuerwehr Staufenberg ein eigenes Konzept erarbeitet, um die Atemschutzgeräteträger körperlich in Form zu halten. Das teilte Philipp Vogeley, Pressesprecher der Feuerwehr Staufenberg, mit.

Staufenberg: Jeder Atemschutzgeräteträger eine festgelegte Leistung erbringen, um für den Einsatz tauglich zu sein

Marcel Gabriel, Ortsbrandmeister von Escherode, und Alexander Schaefer, stellvertretender Gruppenführer in Escherode, hätten dieses Konzept erarbeitet. Es soll als Ersatz für die jährlich stattfindende Belastungsübung in der Atemschutzübungsanlage dienen. Dabei muss jeder Atemschutzgeräteträger eine festgelegte Leistung erbringen, um für den Einsatz tauglich zu sein.

Die Belastungsübung war Rund um die Dorfgemeinschaftsanlage in Sichelnstein als Zirkeltraining aufgebaut gewesen, heißt es von Vogeley. Dort mussten die Feuerwehrleute an verschiedene Stationen ihre Fitness nachweisen. Alle der 15 teilnehmenden Atemschutzgeräteträger konnten das Zirkeltraining erfolgreich absolvieren. Bei der Übung seien alle geltenden Hygienemaßnahmen eingehalten worden, so Vogeley. Die Teilnehmer mussten unter anderem 50 Meter im Kriechgang zurücklegen, verschiedene Hindernisse überwinden oder unterqueren und Schläuche aus- sowie wieder aufrollen.

Klettern, kriechen und schleppen: Zahlreiche Übungen waren für die Feuerwehrleute zu bewältigen

Im Treppenhaus ging es dann jeweils dreimal hinauf und wieder hinab. Zum Abschluss der Belastungsübung mussten zwei 20 Liter Schaumkanister auf einer Strecke von 100 Meter getragen werden. Laut Philipp Vogeley zogen die Teilnehmer ein durchweg positives Fazit. So seien die Aufgaben für realitätsnah und sehr fordernd beurteilt worden.

Im Laufe des Herbstes sollen alle Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Staufenberg die Belastungsübung durchlaufen. (Von Jens Döll)

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